Zone WG2 · Muri bei Bern
Bern · BFS 356 · Gemeindeprofil · alle 33 Zonen
Die Zone WG2 in Muri bei Bern (Bern) ist mit 7 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 2 Vollgeschosse, Grenzabstand (klein) ≥ 6 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.
Pflichtunterlagen fürs Baugesuch
- Situationsplan auf Grundlage der amtlichen Vermessung
- Projektpläne 1:100 oder 1:50 (Grundrisse, Schnitte, Fassaden)
- Massgebendes Terrain, Terraingestaltung und Fixpunkt
- Baugespann / Profilierung im Gelände
- Baugesuch im kantonalen Übermittlungssystem (eBau)
- Zwei unterzeichnete Papierausfertigungen (rechtlich massgebend)
- Angaben zur Erdbebensicherheit
- Unterschrift bzw. Zustimmung aller Grundeigentümer (Vollmachten bei Miteigentum)
Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.
Einreichung und Kontakt
- Eingabeweg: eBau Bern (obligatorisch, zusätzlich 2 Papierdoppel)
- Ablauf nach der Einreichung
Bestimmungen, die diese Zone erwähnen
Alle Artikel der BZO Muri bei Bern, in denen «WG2» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.
Art. 15BZO Baureglement Muri bei Bern · S. 13
G13 Die Gestaltungsfreiheit gemäss Art. 75 BauG ist in den Wohnund Gewerbezonen WG2 und WG3 sowie in der Zentrumszone Z anwendbar.
Art. 30aBZO Baureglement Muri bei Bern · S. 17
G11
1Als Aussenantennen (Antennen) gelten Anlagen, die dem draht- und kabellosen Empfang sowie der draht- und kabellosen Übermittlung von Signalen für Radio, Fernsehen, Amateurfunk, Mobilfunk und Ähnlichem dienen. Es handelt sich dabei um Antennen, die ausserhalb von Gebäuden angebracht
G11 Fassung vom 25. September 2016 G13 Fassung vom 9. Februar 2020 17 werden und vom öffentlichen Raum her als solche optisch wahrgenommen werden können.
2Antennen sind in erster Linie in folgenden Bauzonen zu erstellen:
–Arbeitsplatzzonen A1 und A2
–Mischzonen WG2, WG3
–ZöN G, H, J.
–ZPP, ZÜO in den Bereichen, in denen mindestens störendes Gewerbe zulässig ist oder die einen mit Arbeitsplatzzonen vergleichbaren Charakter hinsichtlich des Ortsbildes haben.
3In folgenden Zonen und Gebieten sind Antennen nicht zugelassen:
–Ortsbildschutzzonen
–Erhaltungszonen
–ZöN mit Zweckbestimmung für Schule, Kindergarten oder Kindertagesstätte
–ZPP, ZÜO in den Bereichen, die einen mit den übrigen in diesem Absatz genannten Zonentypen vergleichbaren Charakter hinsichtlich des Ortsbildes haben
–Ortsbilderhaltungsgebieten
–auf schützens- und erhaltenswerten Bauten und in deren massgebenden Umgebung
–Landschaftsschutzgebieten
–Grünzonen.
4In den übrigen Bauzonen sind Antennen nur zulässig, wenn kein Standort in einer Zone gem. Absatz 2 möglich ist. In diesen Fällen ist zudem eine Koordination mit bestehenden AntennenStandorten zu prüfen. Wenn eine Koordination aufgrund der anwendbaren Vorschriften möglich ist, ist die neue Anlage am bestehenden Standort zu ers …
Art. 40BZO Baureglement Muri bei Bern · S. 24
1In den Wohn- und Gewerbezonen WG2 und WG3 sind Wohnbauten sowie Bauten mässig störender Betriebe zugelassen.
2Ausgeschlossen sind Betriebe jeglicher Art, die eine störende Belastung durch quartierfremden Verkehr verursachen.
Art. 50BZO Baureglement Muri bei Bern · S. 29
1Die Zone mit Planungspflicht «Tannental I» bezweckt eine gute Abgrenzung der bestehenden Nutzungen im Gebiet des Tannentals. Die Gärtnerei und der bestehende Werkhof sowie eine neue als ZöN auszuscheidende Fläche für Notwohnungen, Asylbewerber-Unterkünfte und für eine Materialdeponie des Bauamtes der Gemeinde sind so anzuordnen, dass das Gebiet des Tannentals grösstmöglich geschont und die verschiedenen Nutzungen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.
2Im Gebiet der ZöN soll Wohnraum für höchstens 60 Personen geschaffen werden.
3Im Norden darf bis höchstens 15 m an die Waldgrenze gebaut werden. Materialdeponien sind, wo nötig, mit Schutzpflanzungen zu umgeben.
4Die Parzelle Nr. 64 ist im Sinne einer Zone WG2 (16/12) zu nutzen.
5Es gelten die Bestimmungen für die Empfindlichkeitsstufe III (Art. 43 LSV).
Art. 67BZO Baureglement Muri bei Bern · S. 50
1Es gelten folgende baupolizeilichen Masse: G13 Zone kA G13 gA G13 VG G13 FHtr ***G13 FHgiG13 FhaG13 GLG09 aGbFG09 G13 GZG13 ES/ LSV WL W2 WG2 WG3 6 m 6 m 6 m 6 m 13 m 13 m 13 m 13 m 2 2 2 3 8 m 8 m 9 m 12 m 11,5 m 11,5 m 12,5 m 15,5 m 10,5 m 10,5 m 11,5 m 14,5 m * * * * 55% 35% 30% 30% II II III III E gemäss Artikel 41 (Erhaltungszone E) II Z H40 A1 A2 6 m 6 m 6 m 6 m 6 m
6 m 3 - - 12,5 m ** ** 16 m 15 m **
Masstabelle: Die Spaltenzuordnung ist nur im Original-PDF (S. 50) verbindlich lesbar.
** 30% 20% 15% III III III * aGbF gemäss Eintrag im Zonenplan (vgl. Art. 32.1) ** FH und GL gemäss Eintrag im Zonenplan *** Die traufseitige Fassadenhöhe gilt auch für Bauten mit
Flachdächern (inkl. offener oder geschlossener Brüstung) + Bei Gewerbeanteil über 50%: GZ = 20%
Legende G13
kA: Kleiner Grenzabstand
gA: Grosser Grenzabstand
VG: Anzahl Vollgeschosse
FHtr: traufseitige Fassadenhöhe
FHgi: giebelseitige Fassadenhöhe
(FHgi = FHtr + 3,5 m)
FHa: Fassadenhöhe Attika
(FHa = FHtr + 2,5 m)
GL: Gebäudelänge
aGbF: anrechenbare Gebäudefläche
GZ: Grünflächenziffer
ES/LSV: Empfindlichkeitsstufe gemäss Art. 43 LSV
G13 Fassung vom 9. Februar 2020 G09 Fassung vom 8. März 2015 H40 Die geschlossene Bauweise ist gestattet (siehe Art. 42) 50
2Der kleine Grenzabstand (kA) beträgt 5 m für die Erweiterung von Wohn- und Gewerbebauten bis zu einer traufseitigen Fassadenhöhe (FHtr) von 8 m giebelseitigen Fassadenhöhe (FHgi) von 11,5 m und Fassadenhöhe Attika (FHa) von 10,5 m, sofern diese vor dem 1.1.1973 bewilligt wurden. G13
2. Landwirtschaftszone
LWZ/ nicht gezontes Land
…
Art. 68BZO Baureglement Muri bei Bern · S. 51
1Die Landwirtschaftszone (Art. 80 ff. BauG) umfasst das Land, welches landwirtschaftlich oder für den Gartenbau genutzt wird oder im Gesamtinteresse landwirtschaftlich genutzt werden soll.
2In der Landwirtschaftszone und in nicht gezontem Land gelten die Bestimmungen für die Empfindlichkeitsstufe III (Art. 43 LSV).
3Soweit mit dem übergeordneten Recht vereinbart, gelten ergänzend folgende Bestimmungen:
–Bauten haben sich bezüglich Standort, Gestaltung, Baumaterial und Farbgebung den bestehenden Bauten anzupassen und in das Orts- und Landschaftsbild einzufügen.
–Für landwirtschaftliche Wohnbauten gelten sinngemäss die baupolizeilichen Masse der Zone W2.
–Für die übrigen landwirtschaftlichen Bauten gelten sinngemäss die baupolizeilichen Masse der Zone WG2.
4Die ökologische Vernetzung ist, soweit möglich, sicherzustellen.
Zulässige Masse laut BZO
| Parameter | Wert | Fundstelle | Sicherheit |
|---|---|---|---|
| Grenzabstand (klein) | ≥ 6 m | Art. 67, S. 50 | 0.90 |
| Grenzabstand (gross) | ≥ 13 m | Art. 67, S. 50 | 0.90 |
| Vollgeschosse | ≤ 2 Vollgeschosse | Art. 67, S. 50 | 0.90 |
| Fassadenhöhe traufseitig | ≤ 9 m | Art. 67, S. 50 | 0.90 |
| Fassadenhöhe giebelseitig | ≤ 12.5 m | Art. 67, S. 50 | 0.90 |
| Fassadenhöhe Attika | ≤ 11.5 m | Art. 67, S. 50 | 0.85 |
| Grünflächenziffer | ≥ 30 % | Art. 67, S. 50 | 0.90 |
Extrahiert aus der BZO Muri bei Bern (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.
Häufige Fragen zur Zone WG2
Was gilt in der Zone WG2 in Muri bei Bern?
Wie hoch darf ein Gebäude in der Zone WG2 sein?
Welchen Grenzabstand muss ich in der Zone WG2 einhalten?
Welche Unterlagen gehören zum Baugesuch in Muri bei Bern?
Wo reiche ich das Baugesuch in Muri bei Bern ein?
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