Zone W3 · Wohlen bei Bern
Bern · BFS 360 · Gemeindeprofil · alle 11 Zonen
Die Zone W3 in Wohlen bei Bern (Bern) ist mit 6 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 3 Vollgeschosse, Gebäudehöhe ≤ 10 m, Ausnützungsziffer ≤ 0.6, Grenzabstand (klein) ≥ 5 m, Gebäudelänge ≤ 40 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.
Pflichtunterlagen fürs Baugesuch
- Situationsplan auf Grundlage der amtlichen Vermessung
- Projektpläne 1:100 oder 1:50 (Grundrisse, Schnitte, Fassaden)
- Massgebendes Terrain, Terraingestaltung und Fixpunkt
- Baugespann / Profilierung im Gelände
- Situationsplan beim Nachführungsgeometer Bichsel Bigler Partner AG beziehen, 2 Originale
- Farbkonvention der baupolizeilichen Angaben in den Projektplänen
- Baugesuch im kantonalen Übermittlungssystem (eBau)
- Zwei unterzeichnete Papierausfertigungen (rechtlich massgebend)
- Angaben zur Erdbebensicherheit
- Unterschrift bzw. Zustimmung aller Grundeigentümer (Vollmachten bei Miteigentum)
Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.
Einreichung und Kontakt
- Eingabeweg: eBau Bern (obligatorisch, zusätzlich 2 Papierdoppel)
- Ablauf nach der Einreichung
- Abteilung Bau und Planung
- 031 828 81 63
- bau.planung@wohlen-be.ch
- alle Kontaktangaben
Bestimmungen, die diese Zone erwähnen
Alle Artikel der BZO Wohlen bei Bern, in denen «W3» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.
Art. 2BZO Baureglement Wohlen bei Bern · S. 7
Mass der Nutzung
1Für die Bauzonen gelten - unter Vorbehalt von Abs. 2 und 3 - die folgenden baupolizeilichen Masse: * siehe Abs. 4
2Der Ausbau von Gebäuden innerhalb des bestehenden Volumens, welche vor dem Inkrafttreten dieses Baureglements erstellt wurden, unterliegt keiner Ausnützungsziffer-Beschränkung, sofern die erforderlichen InfrastrukturEinrichtungen (Abstellräume, Kinderspielplätze, Autoabstellplätze, hinreichende Erschliessung, etc.) nachgewiesen und die wohnhygienischen Vorschriften nicht beeinträchtigt werden.
3Wo heute in Dorfzonen bestehende Bauten reglementarische Abstände zu Grenzen und Strassen unterschreiten, kann im gleichen Umfang ein Neubau erstellt werden, wenn er die ästhetischen Bedingungen einer guten Gesamtwirkung im Ortsbild erfüllt und keine weiteren öffentlichen und privaten Interessen ent gegen stehen.
4In den Mischzonen dürfen auch 3-geschossige Flachdachbauten ohne Attika gebaut werden. In diesem Fall gilt eine maximale Gebäudehöhe von 10.50 m.
5Für unbewohnte 1-geschossige An- und Nebenbauten bis zu einer Maximalfl äche von 60.00 m2 gilt ein Grenzabstand von 2.00 m. kGA = kleiner Grenzabstand gGA = grosser Grenzabstand GH = Gebäudehöhe, siehe auch Art. 41 und 42 GBR (Messweise der GH) GL = Gebäudelänge GZ = Geschosszahl AZ = Ausnützungsziffer Der Bauabstand von öffentlichen Strassen (siehe Art. 46), Gewässern (siehe Art. 45) und dem Wald (siehe Waldgesetz) geht den Grenzabständen vor. Die erforderliche minimale Infrastruktur ist in der Bauverordnung Art. 44 ff. festgelegt. Im Weiteren gelten die Abstandsrege …
| Zone | kGA in m | gGA in m | GH in m | GL in m | GZ | AZ |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wohnzone W1 | 4.00 | 8.00 | 4.50 | 25.00 | 1 | 0.40 |
| Wohnzone W2 | 4.00 | 8.00 | 7.00 | 30.00 | 2 | 0.50 |
| Wohnzone W3 | 5.00 | 10.00 | 10.00 | 40.00 | 3 | 0.60 |
| Dorfzone DZ2 | 4.00 | 8.00 | 7.50 | 30.00 | 2 | 0.70 |
| Mischzone MZ | 4.00 | 10.00 | 7.50/ 10.50* | 30.00 | 2/ 3* | 0.70 |
| Arbeitszone A | 5.00 | 5.00 | 12.00 | - | - | - |
Tabelle von S. 7 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.
Art. 13BZO Baureglement Wohlen bei Bern · S. 17
Zonen für öffentliche Nutzungen
1Die Zonen für öffentliche Nutzungen ZöN sind für Bauten und Anlagen im öffentlichen Interesse bestimmt.
2Der Grenzabstand beträgt die Hälfte der projektierten Gebäudehöhe, jedoch mind. 4.00 m.
3In den einzelnen Zonen gelten folgende Bestimmungen: ZöN sind Zonen gemäss Art. 77 BauG Für künftige Friedhoferweiterungen ist das Projekt aus dem Jahr 2000 verbindlich (Gesamtplanerteam Walter Hunziker, Kohler+Partner AG, Franz Vogel, B+S Ingenieur AG, Kellerhals+Haefeli AG) Bezeichnung Zweckbestimmung Grundzüge der Überb auung und Gestaltung Lärmempfi ndlichkeitsstufe A Ganze Gemeinde Schulhaus, Kindergarten, Turnhalle, Zivilschutz- und Feuerwehrmagazin Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeil ichen Massen der Dorfzone. II B Birchi Notschlachthaus, Kadaversammelstelle, Pfadiheim Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeil ichen Massen der Dorfzone. III C Uettligen Viehschauplatz, öffentlicher Parkplatz, Feuerwehr, öffentliche Entsorgungsstelle Zugelassen sind neben den Anlagen der Zweckbestimmung eingeschossige Bauten, soweit sie dem Zweck entsprechen. D Uettligen Kulturelles Zentrum «Reberhaus» erhaltenswert Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeil ichen Massen der Dorfzone. III E Uettligen Altersheim, Telefonzentrale Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeilichen Massen der Wohnzone W3. II F Uettligen Schul- und Zivilschutzanlage, Jugendtreff Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeilichen Massen der Wohnzone W3. II G Wohlen Kirche, Kirchgemeindehaus, Pfarrhaus, …
| Bezeichnung | Zweckbestimmung | Grundzüge der Überb auung und Gestaltung | Lärm- emp- fi ndlich- keits- stufe |
|---|---|---|---|
| A Ganze Gemeinde | Schulhaus, Kinder- garten, Turnhalle, Zivilschutz- und Feuerwehrmagazin | Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeil ichen Massen der Dorfzone. | II |
| B Birchi | Notschlachthaus, Kadaversammel- stelle, Pfadiheim | Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeil ichen Massen der Dorfzone. | III |
| C Uettligen | Viehschauplatz, öffentlicher Parkplatz, Feuerwehr, öffent- liche Entsorgungs- stelle | Zugelassen sind neben den Anlagen der Zweckbestimmung einge- schossige Bauten, soweit sie dem Zweck entsprechen. | |
| D Uettligen | Kulturelles Zentrum | «Reberhaus» erhaltenswert Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeil ichen Massen der Dorfzone. | III |
| E Uettligen | Altersheim, Telefon- zentrale | Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeilichen Massen der Wohnzone W3. | II |
| F Uettligen | Schul- und Zivil- schutzanlage, Ju- gendtreff | Ergänzungsbauten richten sich nach den baupolizeilichen Massen der Wohnzone W3. | II |
| G Wohlen | Kirche, Kirch- gemeindehaus, Pfarrhaus, Friedhof mit Betriebsbauten, Gemeindeverwal- tung | Kirche schützenswert. Ergänzungs- bauten richten sich nach den baupolizei lichen Massen der Dorf- zone. Der Beizug der Denkmal- pfl ege für die kirchlichen Bauten und Anlagen ist zwingend. | II |
Tabelle von S. 17 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.
Zulässige Masse laut BZO
| Parameter | Wert | Fundstelle | Sicherheit |
|---|---|---|---|
| Grenzabstand (klein) | ≥ 5 m | Art. 2, S. 7 | 0.95 |
| Grenzabstand (gross) | ≥ 10 m | Art. 2, S. 7 | 0.95 |
| Gebäudehöhe | ≤ 10 m | Art. 2, S. 7 | 0.95 |
| Gebäudelänge | ≤ 40 m | Art. 2, S. 7 | 0.95 |
| Vollgeschosse | ≤ 3 Vollgeschosse | Art. 2, S. 7 | 0.95 |
| Ausnützungsziffer | ≤ 0.6 | Art. 2, S. 7 | 0.95 |
Extrahiert aus der BZO Wohlen bei Bern (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.