Zone WG2/35 · Stallikon
Zürich · BFS 13 · Gemeindeprofil · alle 13 Zonen
Die Zone WG2/35 in Stallikon (Zürich) ist mit 7 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 2 Vollgeschosse, Gebäudehöhe ≤ 8 m, Ausnützungsziffer ≤ 0.35, Grenzabstand (klein) ≥ 5 m, Gebäudelänge ≤ 40 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.
Pflichtunterlagen fürs Baugesuch
- Situationsplan / aktueller Katasterplan
- Grundrisse aller Geschosse (bemasst)
- Schnitte (mit Höhenkoten, gewachsenes Terrain)
- Fassaden/Ansichten (alle)
- Umgebungs-/Gestaltungsplan
- Plan-Exemplarzahlen: 3-fach (Anzeigeverfahren) / 5-fach (ordentlich), unterschrieben
- Katasterplan vom Ingenieurbüro Frick + Partner (Adliswil)
- Projektpläne 1:100 mit alten/neuen Terrainhöhen und Nachbaranschluss
- Baugesuchsformular (vollständig, unterzeichnet)
- Zustimmung der Grundeigentümerschaft
- Baubeschrieb
- Ausnützungs-/Baumassenberechnung (Nutzungsziffern-Nachweis)
- Abstandsnachweis (Grenz-/Gebäudeabstände)
- Energienachweis (Wärmedämmung / SIA 380/1)
Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.
Einreichung und Kontakt
- Eingabeweg: eBaugesucheZH
- Ablauf nach der Einreichung
Bestimmungen, die diese Zone erwähnen
Alle Artikel der BZO Stallikon, in denen «WG2/35» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.
Art. 1.1.2BZO Stallikon · S. 5
1.1.2 Bauzonen Kernzonen:
–Kernzone A KA ES III (Stallikon, Sellenbüren)
–Kernzone B KB ES III (Stallikon, Sellenbüren)
–Kernzone Weiler KW ES III (Gamlikon, Tägerst, Hinter-/ Vorderbuchenegg) Wohnzonen:
–Eingeschossige Wohnzone mit W1/15 ES II niedriger Ausnützung
–Zweigeschossige Wohnzone mit W2/30 ES II niedriger Ausnützung
–Zweigeschossige Wohnzone W2/35 ES II
–Dreigeschossige Wohnzone W3/50 ES II
–Zweigeschossige Wohnzone WG2/35 ES III mit Gewerbeerleichterung Quartiererhaltungszonen:
–Gütschli/Brunnenhof QA ES II
–Massholderen QB ES II Zonen für öffentliche Bauten:
–Zone für öffentliche Bauten A OeBA ES II
–Zone für öffentliche Bauten B OeBB ES III
Art. 3.1BZO Stallikon · S. 21
3.1 Grundmasse Es gelten folgende Grundmasse: Zonen W1/15 W2/30 W2/35 W3/50 WG2/35
e)Dachneigung – 0 - 35°
f)Gebäudehöhe 5.5 m 7.5 m 7.5 m 10.5 m 8 m
g)max. Gebäudelänge 25 m 25 m 35 m 40 m 40 m
h)max. Gebäudebreite 16 m 16 m 3)
i)Kleiner Grenzabstand 5 m 4 m 4 m 5 m 5 m 3)
k)Grosser Grenzabstand 10 m 8 m 8 m 10 m 10 m 3)
l)Mehrlängenzuschlag ¼ der Mehrlänge über 16 m, max. 4 m 1) vgl. Ziffer 8.5 2) Der Ausbau zu Wohn- und Arbeitsräumen ist nur bis maximal 50% der nach § 255 Abs. 2 PBG zulässigen Geschossfläche erlaubt. 3) vgl. Ziffer 3.2.2
| Zonen | W1/15 | W2/30 | W2/35 | W3/50 | WG2/35 |
|---|---|---|---|---|---|
| a) Ausnützung | 15% | 30% | 35% | 50% | 35% |
| b) Vollgeschosse | 1 | 2 | 2 | 3 | 2 |
| c) Dachgeschosse | 2 1) | 1 | 1 | 1 | 1 |
| d) anrechenbare Untergeschosse | 1 | 1 2) | 1 2) | – | 1 |
| e) Dachneigung | – | 0 - 35° | |||
| f) Gebäudehöhe | 5.5 m | 7.5 m | 7.5 m | 10.5 m | 8 m |
| g) max. Gebäudelänge | 25 m | 25 m | 35 m | 40 m | 40 m |
| h) max. Gebäudebreite | 16 m | 16 m 3) | |||
| i) Kleiner Grenzabstand | 5 m | 4 m | 4 m | 5 m | 5 m 3) |
| k) Grosser Grenzabstand | 10 m | 8 m | 8 m | 10 m | 10 m 3) |
| l) Mehrlängenzuschlag | ¼ der Mehrlänge über 16 m, max. 4 m |
Tabelle von S. 21 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.
Art. 3.2.2BZO Stallikon · S. 23
3.2.2 Gewerbeerleichterung In der Zone WG2/35 ist ein Wohnanteil von maximal 60% zulässig, wobei stark verkehrserzeugende Nutzungen mit Verkaufsflächen über 2'000 m2 nicht gestattet sind. Abweichend davon gilt für die Kleinbauzone Eichmatt gesamthaft einreduzierter Wohnanteil von maximal 20%. sistiert, von Genehmigung ausgenommen Für dauernd gewerblich genutzte Gebäude und Gebäudeteile in der Zone WG2/35 gilt eine Ausnützung von max. 45%. Für solche Gebäude oder Gebäudeteile, welche lediglich ein Vollgeschoss aufweisen, sowie entweder ein Flachdach haben oder die Firsthöhe 1.5 m nicht übersteigt, gilt
a)allseits ein Grenzabstand von 3.5 m ohne Mehrlängenzuschlag,
b)eine Gebäudebreite von 20 m und
c)eine zustimmungsfreie Bautiefe beim Zusammenbauen von max. 20 m.
Art. 8.4.2BZO Stallikon · S. 29
8.4.2 Grenzbau Der Grenzbau ist erlaubt:
a)in allen Zonen, wenn an ein bestehendes Gebäude angebaut oder gleichzeitig gebaut wird;
b)in der Zone WG2/35 überdies, wenn freistehende Brandmauern verputzt oder mit Materialien verkleidet werden, welche den übrigen Fassaden entsprechen.
Art. 9.1.1BZO Stallikon · S. 37
9.1.1 Zulässigkeit, Bedingungen Zulässig sind Arealüberbauungen in allen Zonen – mit Ausnahme der Kernzonen – ab Erreichen der minimalen Arealgrösse, wobei die folgende Anzahl Vollgeschosse nicht überschritten werden darf: Zonen minimale Arealfläche max. Zahl Vollgeschosse W1/15 4'000 m2 1 W2/30 4'000 m2 2 W2/35 4'000 m2 3 WG2/35 4'000 m2 3 W3/50 5'000 m2 3 W3/50 5'000 m2
| Zonen | minimale Arealfläche | max. Zahl Vollgeschosse |
|---|---|---|
| W1/15 | 4'000 m2 | 1 |
| W2/30 | 4'000 m2 | 2 |
| W2/35 | 4'000 m2 | 3 |
| WG2/35 | 4'000 m2 | 3 |
| W3/50 | 5'000 m2 | 3 |
Tabelle von S. 37 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.
Art. 9.7.1BZO Stallikon · S. 45
9.7.1 Sonderbauvorschriften «Gewerbeförderung» Innerhalb des bezeichneten Teilgebiets der zweigeschossigen Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2/35 Diebis sind alternativ zu den geltenden Bestimmungen und ohne gleichzeitige Inanspruchnahme der Arealbauweise folgende Nutzung und Bauweise zulässig: Zweck und Nutzung: Die Sonderbauvorschriften bezwecken eine erweiterte Gewerbeerleichterung bei Verzicht auf Wohnnutzung und dem Nachweis eines genügenden Schutzes gegenüber Gefährdungen gemäss Gefahrenkarte. Sie gelten in erster Linie für Gewerbe-, Handels- oder Dienstleistungsbetriebe. Nicht anwendbar sind diese für immissionsträchtige, verkehrs- bzw. flächenintensive Nutzungen wie reine Lagerhaltung, Logistik oder Transportwesen sowie für landwirtschaftliche Betriebe. Die Wohnnutzung ist nur für nachweislich standortgebundenes Betriebspersonal gestattet. Grundmasse:
a)Ausnützungsziffer 60%
b)Vollgeschosse 3
c)Dachgeschoss 1
d)Untergeschosse 1 1)
e)Dachneigung 0° 2)
f)Gebäudehöhe 11 m
g)Gebäudelänge frei
h)Gebäudebreite frei
i)Grenzabstand 5 m
l)Mehrlängenzuschlag ¼ der Mehrlänge über 16 m, max. 4m
m)Empfindlichkeitsstufe ES III 1) Die Abgrabungsregelungen gemäss Ziffer 8.8 gelangen nicht zur Anwendung. 2) Extensive Begrünung zwingend.
Zweck, Nutzung und Lärmempfindlichkeit
«In der Zone WG2/35 ist ein Wohnanteil von maximal 60% zulässig, wobei stark verkehrserzeugende Nutzungen mit Verkaufsflächen über 2'000 m2 nicht gestattet sind.» · Art. Art. 3.2.2
Wortgetreu aus dem Reglement. Am einzelnen Grundstück kann die Empfindlichkeitsstufe durch Überlagerungen abweichen; parzellenscharf antwortet der ÖREB-Kataster.
Zulässige Masse laut BZO
| Parameter | Wert | Fundstelle | Sicherheit |
|---|---|---|---|
| Ausnützungsziffer | ≤ 0.35 | Art. 3.1, S. 21 | 0.95 |
| Vollgeschosse | ≤ 2 Vollgeschosse | Art. 3.1, S. 21 | 0.95 |
| Grenzabstand (klein) | ≥ 5 m | Art. 3.1, S. 21 | 0.90 |
| Gebäudehöhe | ≤ 8 m | Art. 3.1, S. 21 | 0.95 |
| Gebäudelänge | ≤ 40 m | Art. 3.1, S. 21 | 0.95 |
| Grenzabstand (gross) | ≥ 10 m | Art. 3.1, S. 21 | 0.90 |
| Dachneigung | 0 ° | Art. 9.7.1, S. 45 | 0.90 |
Extrahiert aus der BZO Stallikon (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.