Zone KB · Muri (AG)

Aargau · BFS 4236 · Gemeindeprofil · alle 10 Zonen

Hinweis: Die Kernzone Brühl (KB) wurde an der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2018 zurückgewiesen (Teilrückweisung von § 4 Abs. 4, § 9 Abs. 1 Zeile KB, § 14 sowie Teilen von § 55). Dort gelten vorläufig weiterhin §§ 4 und 5 der Bau- und Nutzungsordnung vom 29. Juni 2000; sie sind der geltenden BNO als Beilage angehängt.

Die Zone KB in Muri (AG) (Aargau) ist mit 2 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.

Pflichtunterlagen fürs Baugesuch

Pläne
  • Begründungen, Unterlagen und Pläne zum Bauvorhaben
  • Bauprofile (Profilierung)
Schriftliche Unterlagen
  • Baugesuchsformular (kommunal bzw. digitale Erfassung im eBau-Portal)
  • Energienachweis
  • Unterschrift bzw. Zustimmung aller Grundeigentümer (Vollmachten bei Miteigentum)
  • Einreichung über eBau-Portal
  • Übergangsphase: zusätzlich 2 Papierexemplare
  • Unterzeichnete Einreichbestätigung aller Beteiligten

Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.

Einreichung und Kontakt

Verfahren
Zuständige Stelle

Bestimmungen, die diese Zone erwähnen

Alle Artikel der BZO Muri (AG), in denen «KB» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.

Art. 14BZO Bau- und Nutzungsordnung · S. 48

Kernzone Brühl KB

1Mit der Kernzone Brühl KB soll zentrumsnah beim Bahnhof eine intensive Wohn- und Arbeitsnutzung herbei geführt werden, deren Bauten und Anlagen zu einer besonders hohen ortsbaulichen und aussenräumlichen Qualität führen und die das Erscheinungsbild des Klostergebäudes und der Klosterkirche nicht beeinträchtigen. Die Kernzone Brühl soll eine etappenweise Entwicklung mit einer angemessenen Flexibilität in der planerischen Umsetzung sichern.

2Angestrebt wird eine dem Ort angemessene Nutzungsmischung mit einem hohen Anteil Wohnen und situationsgerecht platzierten Arbeitsnutzungen. Zulässig sind mässig störendes Gewerbe, Dienstleistungen, Bildung, Restaurants, Hotels, öffentliche Nutzungen und Wohnen.

3Verkaufsnutzungen können zugelassen werden, soweit sie mit den Entwicklungszielen der Gemeinde vereinbar sind und der Nachweis erbracht wird, dass die Kapazitäten des Strassennetzes ausreichen. Verkaufsgeschäfte sind bis maximal 500 m2 Nettoladenfläche pro Gebäude zugelassen. Verkaufsgeschäfte, welche mehr als 500 m2 Nettoladenfläche aufweisen, können gestützt auf einen Gestaltungsplan zugelassen werden, wobei die gesamte Verkaufsfläche auf max. 3'000 m2 Nettoladenfläche begrenzt ist.

4Von der gesamten Zonenfläche der Kernzone Brühl sind mindestens 5% als öffentliche Freiflächen zu gestalten. Die als öffentliche Freiflächen zu gestaltenden Zonenflächen sind als Grundstücksfläche anrechenbar und deren Ausnützung kann innerhalb der Kernzone Brüht genutzt werden.

5Mit dem Baugesuch der ersten Etappe ist ein Energiekonzept ein- …

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Art. 55BZO Bau- und Nutzungsordnung · S. 49

1Die Berechnung der notwendigen Anzahl Parkfelder für Personenwagen richtet sich nach der in § 43 BauV verbindlich erklärten VSSNorm. Ist das vereinfachte Verfahren gemäss der VSS-Norm SN 640281 anzuwenden, ist das minimale und maximale Parkfelderangebot wie folgt zu ermitteln: Minimale und maximale Anzahl Parkfelder Zone Bewohner Personal Kunden, Besucher min. / max. min. / max. min. !max. Kernzonen K / KB 70%! 90% 50%! 80% 50%! 80% Zonen WG3 / D 80% / 100% 50% / 100% 50%!100% Zone W3 / W3+

90% / 100%
50% / 100%
90% / 100%
Zone A
75% / 100%
90% / 100%

Masstabelle: Die Spaltenzuordnung ist nur im Original-PDF (S. 49) verbindlich lesbar.

Für jedes nicht erstellte Parkfeld unter dem minimalen Angebot ist eine Ersatzabgabe zu entrichten. Die Ersatzabgabe beträgt einen Viertel der Kosten, die für die benötigte Fläche (25 m2, eingeschlossen Verkehrsflächenanteil) und den Bau aufzuwenden wären. Der Gemeinderat legt die Höhe im Einzelfall fest. Er befreit von der Ersatzgabe, wenn die Voraussetzungen von § 55 Abs. 3 BauG und § 58 Abs. 2 BauG erfüllt sind.

3Der Gemeinderat kann in der Kernzonen K und KB in der Wohnund Gewerbezone WG3, in der Arbeitszone A sowie in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen OE eine Parkplatzbewirtschaftung und ein Parkleitsystem verfügen und Private an den Kosten beteiligen lassen. BNO Muri vom 21. Juni 2018 47 Beilage Teilrückweisung Gemeindeversammlung 21. Juni 2018 Vorläufig verbleibende Bestimmungen aus der BNO vom 29. Juni 2000

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Art. 69BZO Bau- und Nutzungsordnung · S. 36

1Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser BNO hängigen Baugesuche werden nach neuem Recht beurteilt. Ubergangsbestimmung BNO Muri vom 21. Juni 2018 34 Anhang mit Verzeichnis der Schutzzonen und -objekte Schutzzonen Feuchtstandorte, § 21 BNO Nr. Flurname Parzelle Nr. Plan F01 Erlemoos 2610 klp F03 Eggerweier 291, 293 klp F04 Booland 1994 klp Magerwiesen, § 21 BNO Nr. Flurname Parzelle Nr. Plan 924 klp 263, 3114, 3115 bzp 2078 klp 2078 klp 770, 977 klp 586 bzp 2355, 3798 bzp 812 klp 790 klp 502 klp 1015, 1018 klp T18 Bächle 2125 klp 475, 476, 2968, 2971, 2976 bzp T21 Rebhübel 1995 klp T22 lppisbüel T24 Galgismoos TO1 Chrüzweide T06 Tanzlaube T07 Chly Rigi T08 Chly Rigi T10 Chräeweid T11 Muri-Wey T13 Muri-Wey T14 Schlyffistäg T15 Schärestud T16 Rebhübel T17 Chilefeld 1079 klp 1137, 1140, 3569 klp T25 Galgismoos 1146, 3569 klp T26 lppisbüel 1176 klp T30 Haldene 1604 klp T31 Breiteloo 2312 klp BNO Muri vom 21. Juni 2018 35 Schutzobjekte Hecken, Feld- und Ufergehölze, § 30 BNO Nr. Flurname Parzelle Nr. Plan H01 Fuchshölzli 2609 klp H02 Grüt 2610 klp H03 Grüt 2610 klp H04 Grüt 2610 klp H05 Böshoolweid 3352 klp H06 Böshoolweid 946, 2600, 3352 klp H07 Edemoos 3688,3689 klp H08 Chrüzweide 924 klp H09 Chrüzweide 938, 946, 887, 1830 klp H10 Chrüzweide 924 klp H11 Lippertswis 2644 , 3562 klp H13 Lippertswis 3530, 3679 bzp / klp H14 Wolfrüti 263, 290 bzp / klp H15 Chapffeld 2282 klp H16 Chly Rigi 2078 klp H18 Lippertswis 241, 353 …

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Zulässige Masse laut BZO

ParameterWertFundstelleSicherheit
Freiflächenziffer≥ 5 %Art. 14, S. 480.75
Parkfelder≥ 70% %Art. 55, S. 490.70

Extrahiert aus der BZO Muri (AG) (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.

Häufige Fragen zur Zone KB

Welche Unterlagen gehören zum Baugesuch in Muri (AG)?
8 Pflichtunterlagen, darunter Baugesuchsformular (kommunal bzw. digitale Erfassung im eBau-Portal), Begründungen, Unterlagen und Pläne zum Bauvorhaben, Energienachweis. Alle Unterlagen →
Wo reiche ich das Baugesuch in Muri (AG) ein?
Baugesuche in Muri (AG) laufen über eBau Aargau. Zuständig ist Abteilung Bau und Planung, Marktstrasse 4 (Postadresse: Seetalstrasse 6), 5630 Muri. Ablauf nach der Einreichung →
Wo steht die Zone KB in der BZO Muri (AG)?
3 Artikel der Bau- und Zonenordnung Muri (AG) erwähnen die Zone KB namentlich, darunter Art. 14, Art. 55, Art. 69. BZO Muri (AG) lesen →

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