Zone W3 / 50% · Fischenthal
Zürich · BFS 114 · Gemeindeprofil · alle 9 Zonen
Die Zone W3 / 50% in Fischenthal (Zürich) ist mit 8 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 3 Vollgeschosse, Gebäudehöhe ≤ 10.5 m, Firsthöhe ≤ 6 m, Ausnützungsziffer ≤ 0.5, Grenzabstand (klein) ≥ 6 m, Gebäudelänge ≤ 40 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.
Pflichtunterlagen fürs Baugesuch
- Situationsplan / aktueller Katasterplan
- Grundrisse aller Geschosse (bemasst)
- Schnitte (mit Höhenkoten, gewachsenes Terrain)
- Fassaden/Ansichten (alle)
- Umgebungs-/Gestaltungsplan
- Amtlicher Katasterplan 1:500 in dreifacher Ausführung (Ingesa AG)
- Baugesuchsformular (vollständig, unterzeichnet)
- Zustimmung der Grundeigentümerschaft
- Baubeschrieb
- Ausnützungs-/Baumassenberechnung (Nutzungsziffern-Nachweis)
- Abstandsnachweis (Grenz-/Gebäudeabstände)
- Energienachweis (Wärmedämmung / SIA 380/1)
- Grundbuchauszug max. 1 Jahr alt (Notariat Wald)
Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.
Einreichung und Kontakt
- Eingabeweg: Papier
- Ablauf nach der Einreichung
- Abteilung Bau und Planung
- 055 265 60 15
- bauamt@fischenthal.ch
- alle Kontaktangaben
Bestimmungen, die diese Zone erwähnen
Alle Artikel der BZO Fischenthal, in denen «W3 / 50%» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.
Art. 1BZO Fischenthal · S. 3
Das Gemeindegebiet wird, soweit es nicht kantonalen und regionalen Nutzungszonen zugewiesen oder Wald ist, in folgende Zonen eingeteilt bzw. folgenden Empfindlichkeitsstufen (ES) gemäss Lärmschutzverordnung zugeordnet: ES
–Kernzone K III
–zweigeschossige Wohnzone W2 / 25% II
–zweigeschossige Wohnzone W2 / 35% II
–dreigeschossige Wohnzone W3 / 50% II
–zweigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2 / 40% III
–dreigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3 / 50% III
–Gewerbe- und Industriezone GI III
–Zone für öffentliche Bauten Oe II
–Erholungszone Eh
–Freihaltezone F
–Reservezone R
1Für die Abgrenzung der Zonen und für Anordnungen innerhalb der Zonen ist der allgemeine Zonenplan 1:5000 massgebend; für die Kernzonen gelten die sechs Detailpläne 1:1000, für die Wald- und Gewässerabstandslinien die Ergänzungspläne Nrn. 1-9, 1:1000.
2Für die im Zonenplan speziell bezeichneten Gebiete ist vor deren Überbauung die Festsetzung von Gestaltungsplänen gemäss §§ 83 ff. PBG erforderlich.
II. Zonenvorschriften
A. Kernzone
Grundsätze
| ES | ||
|---|---|---|
| - Kernzone | K | III |
| - zweigeschossige Wohnzone | W2 / 25% | II |
| - zweigeschossige Wohnzone | W2 / 35% | II |
| - dreigeschossige Wohnzone | W3 / 50% | II |
| - zweigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung | WG2 / 40% | III |
| - dreigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung | WG3 / 50% | III |
| - Gewerbe- und Industriezone | GI | III |
| - Zone für öffentliche Bauten | Oe | II |
| - Erholungszone | Eh | |
| - Freihaltezone | F | |
| - Reservezone | R |
Tabelle von S. 3 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.
Art. 10BZO Fischenthal · S. 7
–kleiner Grundabstand 4,5m 5 m 6 m 4,5m 5 m
–grosser Grundabstand 9 m 9 m 10 m 8 m 9 m Gebäudelänge max. 28 m 32 m 40 m 32 m 40 m Gebäudetiefe (für Gebäudeteile mit Wohnungen) max. 13 m 13 m 13 m 13 m 13 m * Die Überbauungsziffer erhöht sich für besondere Gebäude gemäss PBG um 8%; für Gebäudeteile, die den gewachsenen Boden um max. 1 m überragen, um weitere 20%.
2Der grosse Grundabstand gilt für die am meisten gegen Süden oder Südwesten gerichtete Hauptwohnseite, der kleine Grundabstand für die übrigen Gebäudeseiten und für Gebäude ohne Wohnungen.
3Für Hauptbauten sind lediglich Schrägdächer mit einer Dachneigung von mindestens 20° alter Teilung zugelassen.
4Dachaufbauten sind nur in Form von Giebellukarnen und Schleppgauben zugelassen und dürfen insgesamt nicht breiter sein als ein Drittel der betreffenden Fassadenlänge.
5Dacheinschnitte dürfen in der gesamten Breite nicht mehr als einen Drittel der betreffenden Fassadenlänge messen.
6Die Glasfläche eines einzelnen Dachfensters darf höchstens 0,9 m² betragen.
7In den Wohnzonen mit Gestaltungsplanpflicht können im Rahmen der Sondernutzungsplanung auf grösseren zusammenhängenden Flächen auch andere Dach- und Dachaufbautenformen gestattet werden.
Mehrlängenzuschlag
| 1 | W2 / 25% | W2 / 35% | W3 / 50% | WG2 / 40% | WG3 / 50% | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausnützungsziffer | max. | 25% | 35% | 50% | 40% | 50% |
| Überbauungsziffer | max. | 25%* | 30%* | 30%* | 35%* | 35%* |
| Vollgeschosse | max. | 2 | 2 | 3 | 2 | 3 |
| Dachgeschoss | max. | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Gebäudehöhe | max. | 7,5m | 7,5m | 10,5m | 7,8m | 10,8m |
| Firsthöhe | max. | 6 m | 6 m | 6 m | 6 m | 6 m |
| Grenzabstände: | min. | |||||
| - kleiner Grundabstand | 4,5m | 5 m | 6 m | 4,5m | 5 m | |
| - grosser Grundabstand | 9 m | 9 m | 10 m | 8 m | 9 m | |
| Gebäudelänge | max. | 28 m | 32 m | 40 m | 32 m | 40 m |
| Gebäudetiefe (für Gebäudeteile mit Wohnungen) | max. | 13 m | 13 m | 13 m | 13 m | 13 m |
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Art. 12bisBZO Fischenthal · S. 8
In der Wohnzone W2/35% ist bei Einfamilienhäusern zusätzlich zu den Vollgeschossen ein anrechenbares Untergeschoss gestattet. Dieses darf jedoch höchstens zur Hälfte für Wohn- und Arbeitszwecke genutzt werden. Es darf nicht mehr in Erscheinung treten als nicht anrechenbare Untergeschosse gemäss § 293 PBG. Zusätzlich zu den Ausnahmen gemäss § 293 PBG darf das Untergeschoss höchstens auf ein Fünftel des Gebäudeumfangs vollständig sichtbar sein.
Wohnzonen W2/35% W3/50%
| GI | ||
|---|---|---|
| Baumassenziffer | max. | 4 m3/m2 |
| Gebäudehöhe | max. | 10,5 m |
| Firsthöhe | max. | 6 m |
| Grenzabstand | min. | 3,5 m |
| Gebäudelänge | max. | 55 m |
Tabelle von S. 8 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.
Art. 13BZO Fischenthal · S. 8
1Es ist ein anrechenbares Untergeschoss gestattet. In der Wohnzone W2/35%, ausgenommen bei Einfamilienhäusern, und in der Wohnzone W3/50% darf dieses höchstens zur Hälfte für Arbeitszwecke genutzt werden, die Nutzung zu Wohnzwecken ist untersagt. Das anrechenbare Untergeschoss darf nicht mehr in Erscheinung treten als ein nichtanrechenbares Untergeschoss gemäss § 293 PBG.
2Nichtstörende Betriebe sind ohne anteilsmässige Beschränkung zulässig.
Wohnzonen mit Gewerbeerleichterung WG2/40% WG3/50%
| GI | ||
|---|---|---|
| Baumassenziffer | max. | 4 m3/m2 |
| Gebäudehöhe | max. | 10,5 m |
| Firsthöhe | max. | 6 m |
| Grenzabstand | min. | 3,5 m |
| Gebäudelänge | max. | 55 m |
Tabelle von S. 8 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.
Zweck, Nutzung und Lärmempfindlichkeit
Empfindlichkeitsstufe II
Wortgetreu aus dem Reglement (ES: Art. 1). Am einzelnen Grundstück kann die Empfindlichkeitsstufe durch Überlagerungen abweichen; parzellenscharf antwortet der ÖREB-Kataster.
Zulässige Masse laut BZO
| Parameter | Wert | Fundstelle | Sicherheit |
|---|---|---|---|
| Ausnützungsziffer | ≤ 0.5 | Art. 10, S. 7 | 0.85 |
| Vollgeschosse | ≤ 3 Vollgeschosse | Art. 10, S. 7 | 0.90 |
| Gebäudehöhe | ≤ 10.5 m | Art. 10, S. 7 | 0.90 |
| Firsthöhe | ≤ 6 m | Art. 10, S. 7 | 0.90 |
| Grenzabstand (klein) | ≥ 6 m | Art. 10, S. 7 | 0.90 |
| Grenzabstand (gross) | ≥ 10 m | Art. 10, S. 7 | 0.90 |
| Gebäudelänge | ≤ 40 m | Art. 10, S. 7 | 0.90 |
| Dachneigung | ≥ 20 ° | Art. 10, S. 7 | 0.85 |
Extrahiert aus der BZO Fischenthal (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.