Zone W2a · Laufen
Basel-Landschaft · BFS 2787 · Gemeindeprofil · alle 11 Zonen
Die Zone W2a in Laufen (Basel-Landschaft) ist mit 4 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 2 Vollgeschosse, Firsthöhe ≤ 2 m, Gebäudelänge ≤ 30 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.
Pflichtunterlagen fürs Baugesuch
- Situationsplan (2-fach)
- Baugesuchspläne (2-fach, mind. 1:100)
- Höhenkotenaufnahmen (unabhängiges Geometerbüro)
- Baugesuchsformular / Kerndatenblatt
- Angaben zu den Zonenvorschriften
- Unterschrift bzw. Zustimmung aller Grundeigentümer (Vollmachten bei Miteigentum)
Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.
Einreichung und Kontakt
- Eingabeweg: E-Baugesuch BL (Bauinspektorat)
- Ablauf nach der Einreichung
- Abteilung Bau und Planung
- 061 766 33 33
- info@laufen-bl.ch
- alle Kontaktangaben
Bestimmungen, die diese Zone erwähnen
Alle Artikel der BZO Laufen, in denen «W2a» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.
Art. 4aBZO Gemeinde Laufen - Zonenreglement Siedlung und Landschaft · S. 7
Wohnzone W2a, Nutzungsvorschriften Parzelle Nr. 2546 1 Bauten, die unterhalb des Rebenhöheweges liegen, müssen die im Anhang eingetragene Baulinie von 4 m einhalten, dürfen das im Anhang festgelegte Lichtraumprofil nichtdurchstossen und haben die im Anhang eingetragenen Höhenkoten einzuhalten. Innerhalb einer Linie mit 20 m Abstand zum Allmendweg und der Baulinie von 4 m süd-östlich des Rebenhöheweges hin dürfen nur Bauten mit Flachdächern erstellt werden. Die Flachdächer zwischen dem Rebenhöheweg und der definierten Hilfsbaulinie sind zu bepflanzen. 2 Terrassenhäuser mit bis zu zwei Baustufen sind zugelassen. 3 Der Rebenhöheweg wird als Fussweg für die Naherholung erhalten und gefördert.
–6 - 4 Die Zufahrt zum Grundstück erfolgt über den Weg nördlich des Grundstückes Nr. 2178 (vergleiche Baulandumlegung Brumberg). 5 Das allgemeine Fahrverbot auf dem Rebenhöheweg wird auf einen Teil dieses Weges für die Zufahrt zum Grundstück aufgehoben. Schema Lichtraumprofil zu Artikel 4a Planausschnitt ergänzende Bestimmungen Parzelle 2546 zur Festlegung der Höhenkoten
–7 -
| Hinweis auf RBG | Max. Vollgeschoss- zahl | Max. Geschoss- flächenziffer | Max. Gebäudehöhe | Max. Gebäudelänge für Hauptbauten | Lärmempfindlich-keits- stufe | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Definiert im ZR | Art. 31 | Art. 20 | Art. 28 | Art. 30 | ||
| W 2a | § 21 | 2 | 0.40 | -- | 30 m | II / III 2 |
| W 2b | § 21 | 2 | 0.50 | -- | 35 m | II / III 2 |
| W 3 | § 21 | 3 | 0.75 | -- | 40 m | II / III 2 |
| WG 2 | § 21 | 2 | 0.50 | -- | 40 m | II / III 2 |
| Z 1 | § 22 | 3 | 0.90 | -- | 45 m | III |
| Z 2 | § 22 | 4 | 1.20 | -- | 40 m | III |
| G | § 23 | -- | -- | 7.5 m | 45 m | III |
| J 1 | § 23 | -- | -- | 20 m3 | -- | IV |
| J 2 | § 23 | -- | -- | 20 m | -- | IV |
| J 3 | § 23 | -- | -- | 20 m | -- | IV |
| GS | -- | -- | -- | 12 m | -- | IV |
| OeWA | § 24 | -- | -- | -- | -- | II / III 4 |
| SpF | § 26 | -- | -- | -- | -- | III |
Tabelle von S. 7 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.
Art. 18BZO Gemeinde Laufen - Zonenreglement Siedlung und Landschaft · S. 14
Quartierplan I Quartierplanpflicht 1 Vorbehältlich von Ausnahmen gemäss Abs. 7 darf in den im Zonenplan bezeichneten Zonen mit Quartierplanpflicht nur aufgrund eines rechtsgültigen Quartierplanes gemäss § 41 RBG (ordentliches Verfahren) oder § 42 RBG (vereinfachtes Verfahren) gebaut werden. ordentliches Verfahren 2 Gestützt auf §§ 37 Abs. 2 und 43 Abs. 2 lit. b RBG kann der Gemeinderat in Zonen mit Quartierplanpflicht einen Quartierplan im ordentlichen Verfahren (§ 41 RBG) verlangen. 3 Das Gemeinderat verlangt den Quartierplan im ordentlichen Verfahren gemäss § 41 RBG zwingend, wenn es sich um ein grösseres Bauvorhaben handelt sowie bei schwierigen Verhältnissen oder städtebaulich anspruchsvollen Situationen.
–13 - vereinfachtes Verfahren 4 Im Rahmen eines Quartierplans im vereinfachten Verfahren gemäss § 42 RBG kann die Baubewilligungsbehörde in den Quartierplanpflichtgebieten ohne Vorgabe der Mindestgrösse und ausserhalb ab einer Quartierplangrösse von 4'000 m2 eine Abweichung gewähren: Die Geschossflächenziffer kann die maximale zonengemässe Ausnützung um höchstens 15 % überschreiten, wobei die daraus resultierende Mehrnutzung ganz oder teilweise auch als zusätzliches Vollgeschoss realisiert werden kann. In der W2a und in den Quartierplanpflichtgebieten Hinderfeld und Schlyffi ist ein zusätzliches Geschoss nicht zulässig. 5 Die Abweichungen gemässe Abs. 4 für einen Quartierplan im vereinfachten Verfahren und die Abweichungen gemäss § 40 Abs. 1 RBG für einen Quartierplan im ordentlichen Verfahren können gewährt werden, wenn: a) d …
Art. 33BZO Gemeinde Laufen - Zonenreglement Siedlung und Landschaft · S. 20
Bemessung Dach- und Attikageschosse 1 Wird die zulässige Zahl der Vollgeschosse erreicht, gelten ausserhalb der Geltungsbereiche der Kernzone Altstadt und Kernzone Vorstadtgebiet für die Dach- oder Attikageschosse folgende Masse: Dachgeschosse generell a) Dachgeschosse generell Kniestockhöhe:
höchstens 1.50 m Kniestockhöhe talseits in der W2a
höchstens 0.40 m Dachfirsthöhe in der W2a:
höchstens 2.00 m Dachfirsthöhe in der W2b:
höchstens 4.00 m Dachfirsthöhe in den übrigen Zonen
höchstens 5.00 m Pultdächer b) Dachgeschosse mit Pultdächer Kniestockhöhe an der Fassade des VollGeschosses (in W2 nur bergseits):
höchstens 2.00 m Dachfirsthöhe:
höchstens 3.50 m Dachfirsthöhe in der W2a:
höchstens 2.00 m Dachfirsthöhe in den übrigen Zonen
höchstens 5.00 m 6 vgl. Skizze im Anhang dieses Reglementes
–19 - Attikageschosse c) Attikageschosse Attikageschosse müssen an einer Fassadenfront um mind. 2.00 m zurückversetzt sein. In geneigtem Gelände betrifft dies die talseitige Fassadenfront. Die Höhe des Attikageschosses darf höchstens 3.00 m betragen. d) Allgemeine geltende Massvorschriften Beträgt die Dachfirsthöhe mehr als 2.00 m, ist der Dachfirst bei allen Dachformen mindestens 2.00 m hinter die Fassade des Vollgeschosses zurückzuversetzen. Bei Flachdachbauten darf die massive Brüstung die zulässige Gebäudehöhe um höchstens 1.00 m überschreiten. Weitere Dachformen haben sinngemäss den aufgezeigten Vorschriften gemäss lit. a) und Abs. 2 zu entsprechen. 2 Werd …
Zweck, Nutzung und Lärmempfindlichkeit
Empfindlichkeitsstufe II/III
Wortgetreu aus dem Reglement (ES: Art. 3). Am einzelnen Grundstück kann die Empfindlichkeitsstufe durch Überlagerungen abweichen; parzellenscharf antwortet der ÖREB-Kataster.
Zulässige Masse laut BZO
| Parameter | Wert | Fundstelle | Sicherheit |
|---|---|---|---|
| Vollgeschosse | ≤ 2 Vollgeschosse | Art. 3, S. 7 | 0.95 |
| Geschossflächenziffer (GFZ) | ≤ 0.4 | Art. 3, S. 7 | 0.95 |
| Gebäudelänge | ≤ 30 m | Art. 3, S. 7 | 0.95 |
| Firsthöhe | ≤ 2 m | Art. 33, S. 20 | 0.90 |
Extrahiert aus der BZO Laufen (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.