Zone K5 · Kirchberg (BE)

Bern · BFS 412 · Gemeindeprofil · alle 11 Zonen

Die Zone K5 in Kirchberg (BE) (Bern) ist mit 4 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 5 Vollgeschosse, Grenzabstand (klein) ≥ 6 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.

Pflichtunterlagen fürs Baugesuch

Pläne
  • Situationsplan auf Grundlage der amtlichen Vermessung
  • Projektpläne 1:100 oder 1:50 (Grundrisse, Schnitte, Fassaden)
  • Massgebendes Terrain, Terraingestaltung und Fixpunkt
  • Baugespann / Profilierung im Gelände
  • Situationsplan 1:500 vom zuständigen Geometer
Schriftliche Unterlagen
  • Baugesuch im kantonalen Übermittlungssystem (eBau)
  • Zwei unterzeichnete Papierausfertigungen (rechtlich massgebend)
  • Angaben zur Erdbebensicherheit
  • Unterschrift bzw. Zustimmung aller Grundeigentümer (Vollmachten bei Miteigentum)
  • Gebühren nach Aufwand gemäss Gebührenverordnung Anhang 5
  • Selbstdeklaration SB1 vor Baubeginn / SB2 innert 20 Tagen

Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.

Einreichung und Kontakt

Verfahren
  • Eingabeweg: eBau Bern (obligatorisch, zusätzlich 2 Papierdoppel)
  • Gebühren: nach Aufwand gemäss Gebührenverordnung der Gemeinde, Anhang 5 (Bauverwaltung)
  • Ablauf nach der Einreichung
Zuständige Stelle

Bestimmungen, die diese Zone erwähnen

Alle Artikel der BZO Kirchberg (BE), in denen «K5» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.

Art. 10BZO Baureglement Kirchberg BE · S. 11

3. Baugestaltung

a)Offene

Bauweise

Gestaltungs-

Freiheit,

Beschattung

1Sofern in Überbauungsordnungen oder in den Kernzonen K3 und K5 (Artikel 29 BR) nicht anders geregelt, gilt die offene Bauweise. Die Bauten haben gegenüber nachbarlichem Grund allseitig die vorgeschriebenen Grenzund Gebäudeabstände (Artikel 11 bis 18 BR, Artikel 39 BR) und gegenüber dem öffentlichen Verkehrsraum die Strassenabstände (Artikel 11 BR) einzuhalten. Vorbehalten bleibt die Gestaltungsfreiheit nach Artikel 75 Abs. 1 und 2 des BauG sowie Artikel 16 BR.

2Der Zusammenbau von Gebäuden ist gestattet. Brandmauern dürfen nur vorübergehend (bei Etappierung einer Überbauung) freigehalten werden. Liegen die Etappen mehr als ein Jahr auseinander, sind die Brandmauern farblich befriedigend zu gestalten oder zu begrünen.

3Die Beschattungstoleranzen nach Artikel 22 BauV sind jedenfalls einzuhalten. Beschattungen durch Bebauung nach Grundordnung sind zu dulden.

b)Gebäude-

stellung

Firstrichtung

4Neubauten sind bei offener Bauweise rechtwinklig oder parallel zur Strasse zu stellen. An Hängen sind die Gebäude parallel oder rechtwinklig zur Falllinie des Hanges zu stellen.

5Innerhalb überbauter Gebiete haben sich Neubauten in der Stellung und Firstrichtung zu den bestehenden Gebäuden einzupassen.

6Wo es architektonisch oder planerisch begründet ist, kann die Baukommission eine andere Stellung der Bauten gestatten oder anordnen. 7

III Bauabstände

im Zusammenhang lesen (BZO-Index) →

Art. 24BZO Baureglement Kirchberg BE · S. 4

b)Dachgestaltung Art. 25 2. Dachaufbauten 16

3. Sonnenkollektoren / Photovoltaikanlagen

4. Antennen

C ZONEN-

VORSCHRIFTEN I Allgemeines Art. 26 1. Nutzung der Bauzonen 19

2. Verkehrsflächen Art. 27 3. Landwirtschaftszone / Weilerzonen 24

II Bauzonen Art. 28 1. Wohnzonen W2, 3, 4, 6 25 Art. 29 2. Dorfzone D2, D3, Kernzone K3, K5 Art. 30 3. Industriezone I 22 26 Art. 31 4. Überbauungsordnungen, Detailerschliessungen, Überbauungsordnungspflicht Art. 32 5. Zonen mit Planungspflicht

a)allgemeine Bestimmungen

b)ortsbezogene Bestimmungen

1) Zone mit Planungspflicht ZPP 2 „Eyzälg Süd“

2) Zone mit Planungspflicht ZPP 5 „Juraweg“

3) Zone mit Planungspflicht ZPP6 „Höchfeldweg“

4) Zone mit Planungspflicht ZPP8 „Zürichstrasse“

III Zonen für öffentliche Nutzungen, Zonen für Sport- und Freizeitanlagen Art. 33 1. Zonen für öffentliche Nutzungen ZÖN 29 Art. 34 2. Zonen für Sport- und Freizeitanlagen

IV Erhaltungs- und Gestaltungsmassnahmen Art. 35 1. Schützenswerte und erhaltenswerte Objekte der Siedlung, Baugruppen /

Ortsbildschutzgebiete Art. 36 2. Geschützte Objekte der Landschaft, Landschaftsschutzgebiete 30 Art. 37 3. Gefahrengebiete 31 Art. 38 4. Archäologische Bodenfunde und archäologische Schutzobjekte

5. Historische Verkehrswege

V Baumasse Art. 39 1. Masse 32

D ZUSTÄNDIGKEIT

DER GEMEINDE-

BEHÖRDEN Art. 40 1. Gemeinderat 33 Art. 41 2. Baukommission

3. Bauverwaltung

E WIDERHANDLUNGEN

SCHLUSS-

BESTIMMUNGEN Art. 42 1. Widerhandlungen 35 Art. …

im Zusammenhang lesen (BZO-Index) →

Art. 39BZO Baureglement Kirchberg BE · S. 37

1. Masse

1Für die Bauzone gelten unter Vorbehalt von Absatz 2 folgende

–minimalen kleinen Grenzabstände (kA),

–minimalen grossen Grenzabstände (gA),

–maximalen Fassadenhöhen traufseitig

(FHt),

–maximalen Vollgeschosszahlen (VG),

–maximalen Gebäudelängen inkl. An- und Kleinbauten (GL),

–Empfindlichkeitsstufen (ES): Zone kA gA FHt GH 3) VG 4) GL ES

D2 4 m 1) 6 m 8 m --- 2 30 m III D3 4 m 1) 8 m 10 m --- 3 40 m III

I 22 ⅓ GH 2), 3) --- --- 22 m --- --- IV

1) Vgl. Artikel 294 BR

2) Mindestens aber 4.0 m

3) GH: Gesamthöhe

4) Kniestock vgl. Artikel 20 BR

2In den Wohnzonen, den Dorfzonen sowie den Kernzonen erhöhen sich die Grenzabstände für Gebäude, die über 20.0 m lang oder über 15.0 m breit sind auf den betreffenden Längsseiten um 1/10 der Mehrlänge, auf den betreffenden Schmalseiten um 1/5 der Mehrbreite. 33

D ZUSTÄNDIGKEIT DER GEMEINDEBEHÖRDEN

ZonekAgAFHtGH 3)VG 4)GLES
W24 m8 m7 m---230 mII
W35 m9 m10 m---340 mII
W46 m10 m12 m---445 mII
W68 m12 m18 m---650 mII
D24 m 1)6 m8 m---230 mIII
D34 m 1)8 m10 m---340 mIII
K34 m 1)7 m10 m---3---III
K56 m 1)9 m16 m---5---III
I 22⅓ GH 2), 3)------22 m------IV

Tabelle von S. 37 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.

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Zweck, Nutzung und Lärmempfindlichkeit

«In den Dorfzonen D2, D3 sowie den Kernzonen K3, K5 sind vielfältigste und intensive Nutzungen erlaubt wie Laden-, Büro-, Kleingewerbe- und Wohnbauten sowie öffentliche Nutzungen.» · Art. Art. 29

Empfindlichkeitsstufe III

Wortgetreu aus dem Reglement (Grundmass-Tabelle S. 37). Am einzelnen Grundstück kann die Empfindlichkeitsstufe durch Überlagerungen abweichen; parzellenscharf antwortet der ÖREB-Kataster.

Zulässige Masse laut BZO

ParameterWertFundstelleSicherheit
Grenzabstand (klein)≥ 6 mArt. 39, S. 370.90
Grenzabstand (gross)≥ 9 mArt. 39, S. 370.95
Fassadenhöhe traufseitig≤ 16 mArt. 39, S. 370.95
Vollgeschosse≤ 5 VollgeschosseArt. 39, S. 370.95

Extrahiert aus der BZO Kirchberg (BE) (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.

Häufige Fragen zur Zone K5

Was gilt in der Zone K5 in Kirchberg (BE)?
Vollgeschosse ≤ 5 Vollgeschosse, Grenzabstand (klein) ≥ 6 m. Insgesamt sind 4 Regelwerte aus der Bau- und Zonenordnung Kirchberg (BE) erfasst, jeder mit Artikel und Seite als Fundstelle.
Wie hoch darf ein Gebäude in der Zone K5 sein?
Laut BZO Kirchberg (BE): Vollgeschosse ≤ 5 Vollgeschosse. Wie gemessen wird, bestimmt das kantonale Recht; massgeblich bleibt das Reglement.
Welchen Grenzabstand muss ich in der Zone K5 einhalten?
Grenzabstand (klein) ≥ 6 m, Grenzabstand (gross) ≥ 9 m, nach der Bau- und Zonenordnung Kirchberg (BE). Der Wert gilt für die Zone; Klein- und Anbauten sowie Gebäude an der Baulinie können abweichen.
Welche Unterlagen gehören zum Baugesuch in Kirchberg (BE)?
11 Pflichtunterlagen, darunter Baugesuch im kantonalen Übermittlungssystem (eBau), Zwei unterzeichnete Papierausfertigungen (rechtlich massgebend), Situationsplan auf Grundlage der amtlichen Vermessung. Alle Unterlagen →
Wo reiche ich das Baugesuch in Kirchberg (BE) ein?
Baugesuche in Kirchberg (BE) laufen über eBau Bern (obligatorisch, zusätzlich 2 Papierdoppel). Zuständig ist Abteilung Bau (Bauverwaltung), Solothurnstrasse 2, 3422 Kirchberg BE. Ablauf nach der Einreichung →

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