Zone D3 · Kirchberg (BE)
Bern · BFS 412 · Gemeindeprofil · alle 11 Zonen
Die Zone D3 in Kirchberg (BE) (Bern) ist mit 5 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 3 Vollgeschosse, Grenzabstand (klein) ≥ 4 m, Gebäudelänge ≤ 40 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.
Pflichtunterlagen fürs Baugesuch
- Situationsplan auf Grundlage der amtlichen Vermessung
- Projektpläne 1:100 oder 1:50 (Grundrisse, Schnitte, Fassaden)
- Massgebendes Terrain, Terraingestaltung und Fixpunkt
- Baugespann / Profilierung im Gelände
- Situationsplan 1:500 vom zuständigen Geometer
- Baugesuch im kantonalen Übermittlungssystem (eBau)
- Zwei unterzeichnete Papierausfertigungen (rechtlich massgebend)
- Angaben zur Erdbebensicherheit
- Unterschrift bzw. Zustimmung aller Grundeigentümer (Vollmachten bei Miteigentum)
- Gebühren nach Aufwand gemäss Gebührenverordnung Anhang 5
- Selbstdeklaration SB1 vor Baubeginn / SB2 innert 20 Tagen
Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.
Einreichung und Kontakt
- Eingabeweg: eBau Bern (obligatorisch, zusätzlich 2 Papierdoppel)
- Gebühren: nach Aufwand gemäss Gebührenverordnung der Gemeinde, Anhang 5 (Bauverwaltung)
- Ablauf nach der Einreichung
- Abteilung Bau (Bauverwaltung)
- 034 448 30 35
- bauverwaltung@kirchberg-be.ch
- alle Kontaktangaben
Bestimmungen, die diese Zone erwähnen
Alle Artikel der BZO Kirchberg (BE), in denen «D3» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.
Art. 24BZO Baureglement Kirchberg BE · S. 4
b)Dachgestaltung Art. 25 2. Dachaufbauten 16
3. Sonnenkollektoren / Photovoltaikanlagen
4. Antennen
C ZONEN-
VORSCHRIFTEN I Allgemeines Art. 26 1. Nutzung der Bauzonen 19
2. Verkehrsflächen Art. 27 3. Landwirtschaftszone / Weilerzonen 24
II Bauzonen Art. 28 1. Wohnzonen W2, 3, 4, 6 25 Art. 29 2. Dorfzone D2, D3, Kernzone K3, K5 Art. 30 3. Industriezone I 22 26 Art. 31 4. Überbauungsordnungen, Detailerschliessungen, Überbauungsordnungspflicht Art. 32 5. Zonen mit Planungspflicht
a)allgemeine Bestimmungen
b)ortsbezogene Bestimmungen
1) Zone mit Planungspflicht ZPP 2 „Eyzälg Süd“
2) Zone mit Planungspflicht ZPP 5 „Juraweg“
3) Zone mit Planungspflicht ZPP6 „Höchfeldweg“
4) Zone mit Planungspflicht ZPP8 „Zürichstrasse“
III Zonen für öffentliche Nutzungen, Zonen für Sport- und Freizeitanlagen Art. 33 1. Zonen für öffentliche Nutzungen ZÖN 29 Art. 34 2. Zonen für Sport- und Freizeitanlagen
IV Erhaltungs- und Gestaltungsmassnahmen Art. 35 1. Schützenswerte und erhaltenswerte Objekte der Siedlung, Baugruppen /
Ortsbildschutzgebiete Art. 36 2. Geschützte Objekte der Landschaft, Landschaftsschutzgebiete 30 Art. 37 3. Gefahrengebiete 31 Art. 38 4. Archäologische Bodenfunde und archäologische Schutzobjekte
5. Historische Verkehrswege
V Baumasse Art. 39 1. Masse 32
D ZUSTÄNDIGKEIT
DER GEMEINDE-
BEHÖRDEN Art. 40 1. Gemeinderat 33 Art. 41 2. Baukommission
3. Bauverwaltung
E WIDERHANDLUNGEN
SCHLUSS-
BESTIMMUNGEN Art. 42 1. Widerhandlungen 35 Art. …
Art. 32BZO Baureglement Kirchberg BE · S. 31
5. Zonen mit
Planungspflicht
1Zonen mit Planungspflicht erfordern eine detaillierte Planung in grösseren Gebieten, welche für die Ortsentwicklung besonders bedeutsam sind. (Im Sinne von Artikel 93/94 BauG: Zuständigkeit Gemeinderat).
2Das Bauen in einer Zone mit Planungspflicht setzt eine rechtskräftige Überbauungsordnung voraus. Die Kosten der Erschliessung innerhalb der Zonen mit Planungspflicht trägt der Grundeigentümer (Verfahren nach Artikel 112 BauG). Die im Folgenden je Zone mit Planungspflicht enthaltenen Bestimmungen sind verbindlich für die Ausarbeitung der Überbauungsordnungen. 27
a)allgemeine
Bestimmungen
3Die Zonen mit Planungspflicht bezwecken
a)die haushälterische Nutzung des Bodens (verdichtete Bauweise),
b)die Integration von Bauten und Aussenräumen in das Orts- und Landschaftsbild,
c)die Errichtung von umweltverträglichen (Materialien, Energie, Erschliessung) und kommunikationsfreundlichen Siedlungsschwerpunkten (Gemeinschaftsanlagen),
d)das Zusammenfassen von Bauten und Anlagen der Erschliessung (Parkierung), und der Ver- und Entsorgung.
4Der Gemeinderat zieht bei der Ausarbeitung der Überbauungsordnungen die jeweiligen Grundeigentümer bei.
b)ortsbezogene
Bestimmungen
1) Zone mit
Planungspflicht
ZPP 2
"Eyzälg Süd" Die Zone mit Planungspflicht ZPP 2 "Eyzälg Süd" bezweckt die Überbauung mit Mehrfamilienhäusern. Die Erschliessung erfolgt ab der bestehenden Zufahrt. Die Überbauung hat einem einheitlichen architektonischen Konzept zu folgen. Die Geschos …
Art. 39BZO Baureglement Kirchberg BE · S. 37
1. Masse
1Für die Bauzone gelten unter Vorbehalt von Absatz 2 folgende
–minimalen kleinen Grenzabstände (kA),
–minimalen grossen Grenzabstände (gA),
–maximalen Fassadenhöhen traufseitig
(FHt),
–maximalen Vollgeschosszahlen (VG),
–maximalen Gebäudelängen inkl. An- und Kleinbauten (GL),
–Empfindlichkeitsstufen (ES): Zone kA gA FHt GH 3) VG 4) GL ES
D2 4 m 1) 6 m 8 m --- 2 30 m III D3 4 m 1) 8 m 10 m --- 3 40 m III
I 22 ⅓ GH 2), 3) --- --- 22 m --- --- IV
1) Vgl. Artikel 294 BR
2) Mindestens aber 4.0 m
3) GH: Gesamthöhe
4) Kniestock vgl. Artikel 20 BR
2In den Wohnzonen, den Dorfzonen sowie den Kernzonen erhöhen sich die Grenzabstände für Gebäude, die über 20.0 m lang oder über 15.0 m breit sind auf den betreffenden Längsseiten um 1/10 der Mehrlänge, auf den betreffenden Schmalseiten um 1/5 der Mehrbreite. 33
D ZUSTÄNDIGKEIT DER GEMEINDEBEHÖRDEN
| Zone | kA | gA | FHt | GH 3) | VG 4) | GL | ES |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| W2 | 4 m | 8 m | 7 m | --- | 2 | 30 m | II |
| W3 | 5 m | 9 m | 10 m | --- | 3 | 40 m | II |
| W4 | 6 m | 10 m | 12 m | --- | 4 | 45 m | II |
| W6 | 8 m | 12 m | 18 m | --- | 6 | 50 m | II |
| D2 | 4 m 1) | 6 m | 8 m | --- | 2 | 30 m | III |
| D3 | 4 m 1) | 8 m | 10 m | --- | 3 | 40 m | III |
| K3 | 4 m 1) | 7 m | 10 m | --- | 3 | --- | III |
| K5 | 6 m 1) | 9 m | 16 m | --- | 5 | --- | III |
| I 22 | ⅓ GH 2), 3) | --- | --- | 22 m | --- | --- | IV |
Tabelle von S. 37 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.
Zweck, Nutzung und Lärmempfindlichkeit
«In den Dorfzonen D2, D3 sowie den Kernzonen K3, K5 sind vielfältigste und intensive Nutzungen erlaubt wie Laden-, Büro-, Kleingewerbe- und Wohnbauten sowie öffentliche Nutzungen.» · Art. Art. 29
Empfindlichkeitsstufe III
Wortgetreu aus dem Reglement (Grundmass-Tabelle S. 37). Am einzelnen Grundstück kann die Empfindlichkeitsstufe durch Überlagerungen abweichen; parzellenscharf antwortet der ÖREB-Kataster.
Zulässige Masse laut BZO
| Parameter | Wert | Fundstelle | Sicherheit |
|---|---|---|---|
| Grenzabstand (klein) | ≥ 4 m | Art. 39, S. 37 | 0.90 |
| Grenzabstand (gross) | ≥ 8 m | Art. 39, S. 37 | 0.95 |
| Fassadenhöhe traufseitig | ≤ 10 m | Art. 39, S. 37 | 0.95 |
| Vollgeschosse | ≤ 3 Vollgeschosse | Art. 39, S. 37 | 0.95 |
| Gebäudelänge | ≤ 40 m | Art. 39, S. 37 | 0.95 |
Extrahiert aus der BZO Kirchberg (BE) (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.