Zone I · Gossau
St. Gallen · BFS 3443 · Gemeindeprofil · alle 13 Zonen
Die Zone I in Gossau (St. Gallen) ist mit 1 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Grenzabstand (klein) ≥ 4 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.
Pflichtunterlagen fürs Baugesuch
- Situationsplan
- Grundrisse aller Geschosse
- Ansichten / Fassadenpläne
- Schnitte mit gewachsenem und gestaltetem Terrain
- Kanalisations-/Entwässerungsplan
- Höhenangaben und Niveaupunkt
- Farbcode der Planunterlagen
- Situationsplan aus Geoportal, Beglaubigung durch Geoinfo
- Grundrisse mit Nutzungs- und Flächenangaben
- Umgebungsplan
- Baugesuchsformular G1 (kantonal einheitlich), unterzeichnet
- Unterschrift bzw. Zustimmung aller Grundeigentümer (Vollmachten bei Miteigentum)
- Unterlagen 3-fach einreichen
- Unterzeichnung der Planunterlagen
Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.
Einreichung und Kontakt
- Eingabeweg: Papier
- Ablauf nach der Einreichung
- Hochbauamt / Bausekretariat
- 071 388 43 80
- hochbauamt@stadtgossau.ch
- alle Kontaktangaben
Bestimmungen, die diese Zone erwähnen
Alle Artikel der BZO Gossau, in denen «I» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.
Art. 4BZO Baureglement Gossau SG · S. 5
Zoneneinteilung1)+3) Das Stadtgebiet wird in folgende Zonen eingeteilt: WE Wohnzone, 2 Vollgeschosse W2 Wohnzone, 2 Vollgeschosse W3 Wohnzone, 3 Vollgeschosse W4 Wohnzone, 4 Vollgeschosse WG2 Wohn-Gewerbe-Zone, 2 Vollgeschosse WG3 Wohn-Gewerbe-Zone, 3 Vollgeschosse WG4 Wohn-Gewerbe-Zone, 4 Vollgeschosse GI Gewerbe-Industrie-Zone I Industriezone K Kernzone Kg Kernzone, geschützt DK Dorfkernzone Oe Zone für öffentliche Bauten und Anlagen IE Intensiverholungszone G Grünzone L Landwirtschaftszone IL Intensivlandwirtschaftszone3) UeG übriges Gemeindegebiet
Art. 7BZO Baureglement Gossau SG · S. 6
Mehrausnützung2) 3) Die Mehrausnützung wird gewährt, wenn ein besseres Projekt als nach zonengemässer Überbauung verwirklicht wird.
Die Höhe der Mehrausnützung ist abhängig von der Siedlungs- und Projektqualität sowie der Grösse, Form und Lage des beigezogenen Gebietes.
Die Mehrausnützung kann für einen Überbauungsplan bis 20 % und für einen Gestaltungsplan auch mehr als 20 % betragen.
Als Anforderungen an ein besseres Projekt gelten insbesondere:
a)vorzügliche architektonische und städtebauliche Gestaltung;
b)besonders gute Einfügung in das Orts- und Landschaftsbild; c) besonders gute Grundrissgestaltung;
d)haushälterische Nutzung des Bodens;
e)bessere Nutzung der Bausubstanz bereits überbauter Gebiete sowie nur teilweise überbauter Grundstücke; f) überdurchschnittlicher Lärmschutz;
g)grosszügige Grünflächen mit vielfältiger Nutzung und Gestaltung;
h)grosszügige Kinderspielplätze; i) Berücksichtigung der Grundsätze passiver Energiegewinnung; j) Erstellung oder Nutzung gemeinsamer Energieanlagen mit Produktion aus erneuerbaren Energien (Abwärme, Umweltwärme, Holz, Biomasse);
k)Erfüllung erhöhter Standards für Gebäudeisolationen und in Bezug auf die Nachhaltigkeit von verwendeten Materialien; l) siedlungsgerechte Erschliessung für Fussgänger, Rad- und motorisierter Verkehr;
m)mindestens ¾ der Motorfahrzeugabstellplätze unter Terrain.
Abs. 5 gestrichen2)
Art. 22BZO Baureglement Gossau SG · S. 10
Tabelle der Grundmasse1+2) Soweit in diesem Reglement oder in einem Überbauungs- oder Gestaltungsplan nichts anderes bestimmt ist, müssen nachstehende Vorschriften eingehalten werden: Wohn-Gewerbe Wohn-Gewerbe
Wohnzone Wohnzone Wohnzone Wohnzone Zone WG3 Zahl der Vollgeschosse, höchstens Zone WG2 WE W2 W3 W4 2 2 3 4 2 3 Ausnützungsziffer, höchstens 0,4 0,5 0,65 0,8 0,5 0,65 0,83) Grosser Grenzabstand, mindestens 0,63) 8,0 m 9,0 m 10,0 m 12,0 m 9,0 m 10,0 m Kleiner Grenzabstand, mindestens 4,0 m 4,5 m 5,0 m 6,0 m 4,5 m 5,0 m Ausbau des Untergeschosses beschränkt1) beschränkt1) beschränkt2) beschränkt2) beschränkt4) beschränkt4) Gebäudehöhe maximal 6,5 m 7,5 m 10,2 m 13,0 m 7,5 m 10,2 m 11,2 m3) Firsthöhe, maximal 8,5 m3) 9,0 m 11,0 m 14,2 m 17,0 m 11,0 m 14,2 m 15,2 m3) Gebäudelänge, maximal 12,0 m3) 38,0 m 38,0 m 45,0 m 45,0 m 38,0 m 45,0 m Gebäudetiefe, maximal 14,0 m15) 14,0 m15) 14,0 m15) 14,0 m15) 20,0 m15) 20,0 m15) 14,0 m15+16) 14,0 m15+16) 11
Wohn-Gewerbe Zone
WG4 Ausnützungsziffer, höchstens 0,8 1,03) Grosser Grenzabstand, mindestens Kleiner Grenzabstand, mindestens Ausbau des Untergeschosses Gebäudehöhe maximal 13,0 m 14,0 m3) 17,0 m 18,0 m3) Gebäudetiefe, maximal 20,0 m15) 14,0 m15+16) GewerbeIndustrie Kernzone übriger Teil Kernzone geDorfkernIndustrie Zone schützter Teil Zone Zone
I
K
Kg
GI 3 2 48) 410) ___ ___ 0,99) ___ ___ 4,0 m7) +12) 4,0 m12) 4,0 m12) 4,0 m 8,0 m6) +12) 8,0 m6) +12) 15,0 m ___ 13,0 m8) ___ 7,5 m14) 19,0 m ___ 17,0 m8) ___ …
Art. 48BZO Baureglement Gossau SG · S. 42
BauR Terrainveränderungen 43 Stichwortverzeichnis Art. Nr. BauR Art. Nr. BauG A
Abbauplan
28quater-34, 58, 95, 105 Abbruch baufälliger Bauten und Anlagen
129 Abbruchbewilligung 26 76bis, 79 Abbruchverbot
99, 130 Abfallplätze 49 5, 38, 49, 76bis, 78 Abgrabungen 20, 48
78, 93, 95 Abstände der Bauten 6, 11-14, 16, 22, 24, 27, 28, 37,
Masstabelle: Die Spaltenzuordnung ist nur im Original-PDF (S. 42) verbindlich lesbar.
38, 55 56ff Abstellen ausgedienter Motorfahrzeuge
78, 96 Abstellflächen für Motorfahrzeuge 44, 54 51, 55, 72ff, 78 Abstellräume 7
Abwasser 55, 59 5, 38, 49, 76 Alternativenergie
93 An- und Nebenbauten 23, 26, 27, 37 78 Änderung Planungsinstrumente
32 Änderung, Überprüfung der Ortsplanung
32, 33 Anmerkung im Grundbuch
20, 24, 56, 62, 63, 76, 77ter, 99,114, 122 Anpassung der Baureglemente an Baugesetz
141 Anstösser
19, 82 Antennen 41, 54 78, 97 Anzeige -und Auflageverfahren bei Baugesuchen
29, 82ff Arbeitsräume 11, 19, 20, 30, 32 Architektonische Gestaltung von Bauten und Anlagen 2, 7, 29 Architekturwettbewerb 8
Arten von Überbauungsplänen
23 Attikageschoss 18
Aufbauten 29 63bis, 78 Aufenthaltsräume 19, 20, 30, 32, 37 11 Auffüllungen 48 78, 93, 95 Auflageverfahren
29, 32, 82 Ausbau Dach- und Untergeschoss 19, 20, 21, 22
Masstabelle: Die Spaltenzuordnung ist nur im Original-PDF (S. 42) verbindlich lesbar.
77ter Ausfahrten und Vorplätze 45 71, 78 Ausführung von Bauarbeiten 51
Auskunft
45 Ausnahmen
26, 30, 31 55ter, 77, 93 Ausnützungsziffer 6, 7, 22, 23, 55 61 - 63, 67, 77ter
Masstabelle: Die Spaltenzuordnung ist nur im Original-PDF (S. 42) verbindlich lesbar.
Aussenraumgestaltung
75bis 44 Aussenreklamen 54
Aussenwand
56, 57, 61, 78 Ausserhalb der Bauzone
77quinquies …
Art. 55BZO Baureglement Gossau SG · S. 22
Baugesuch Für das Baugesuch ist ein vom Hochbauamt erhältliches Formular zu verwenden. Das Baugesuch muss in der Regel enthalten:
a)Beschreibung des Bauvorhabens, soweit die beabsichtigte Ausführung aus den Plänen nicht ersichtlich ist;
b)Berechnung der Ausnützungsziffern mit Schema;
c)datierte Grundbuchplankopie mit Unterschrift des Nachführgeometers, mit eingetragenen Massen des Baukörpers, der Strassen-, Grenz- und Gebäudeabstände, der beabsichtigten Anlage der Motorfahrzeugabstellflächen sowie der Zufahrtsstrassen oder Wege; 23
d)Grundriss aller Geschosse im Massstab 1 : 100 oder 1 : 50 mit Angabe der Feuerstätten und Zweckbestimmung der einzelnen Räume, der Mauerstärken und der Fensterund Bodenflächen;
e)Plan mit Umgebungsgestaltung; f) 1)Schnitt- und Fassadenpläne im Massstab 1 : 100 oder 1 : 50 mit Angabe der Höhenkoten, des gewachsenen und gestalteten Terrains entlang der Fassadenflucht bis an die Grundstücksgrenzen sowie des Niveaupunktes mit der Meereshöhe;
g)besondere Kanalisationseingabe mit allen erforderlichen Angaben, wie Leitungsdurchmesser, -material und -gefälle;
h)auf Verlangen Kaminpläne im Massstab 1 : 50;
i)Schutzraum-Eingabe nach den gesetzlichen Vorschriften;
j)Nachweise über besondere Schall- und Wärmeisolation;
k)besondere Ölfeuerungs- und Tankanlageeingabe.
Bei allen Fassadenänderungen (wie Einbau von Fenstern, Türen, Vorplatzüberdachungen) ist ein Plan einzureichen, in dem die vollständige Fassade samt den beabsichtigten Änderungen ersichtlich ist. Bei geschlossener Bauweise sind die benachbarten …
Art. 64bisBZO Baureglement Gossau SG · S. 25
In-Kraft-Treten 3. Nachtrag3) Der Stadtrat bestimmt das In-Kraft-Treten des 3. Nachtrags.
Gossau, 17. November 1993 / 19. Januar 1994
Gemeinderat Gossau
J.C. Krapf Gemeindammann
T. Inauen Gemeinderatsschreiber 1. Öffentliche Auflage vom 23. November 1993 bis 22. Dezember 1993 2. Öffentliche Auflage vom 2. Februar 1994 bis 3. März 1994
Fakultatives Referendum vom 12. März 1994 bis 11. April 1994
Das Baudepartement des Kantons St. Gallen hat dieses Baureglement am 30. Mai 1994 genehmigt.
Der Gemeinderat hat es auf den 1. Juli 1994 in Kraft gesetzt. 26 I. Nachtrag1)
Gossau, 2. Dezember 1998
Gemeinderat Gossau
Johann C. Krapf Gemeindammann
Toni Inauen Gemeinderatsschreiber
Öffentliche Auflage vom 11. Mai bis 9. Juni 1999
Dem fakultativen Referendum unterstellt vom 19. Juni bis 19. Juli 1999
Das Baudepartement des Kantons St. Gallen hat den I. Nachtrag am 13. Sept. 1999 genehmigt
Der Gemeinderat hat den I. Nachtrag auf 6. Oktober 1999 in Kraft gesetzt 27 II. Nachtrag2)
Gossau, 6. Juni 2007 / 23. Januar 2008
Stadtrat Gossau
Alex Brühwiler Stadtpräsident
Toni Inauen Stadtschreiber
Öffentliche Auflage vom 19. Juni bis 18. Juli 2007
Vom Stadtparlament erlassen am 4. März 2008
Stadtparlament
Claudia Kretz Präsidentin
Toni Inauen Stadtschreiber
Dem fakultativen Referendum unterstellt vom 15. März bis 14. April 2008
Das Baudepartement des Kantons St. Gallen hat den II. Nachtrag am 3. Juli 2008 genehmigt.
Der Stadtrat hat den II. Nachtrag auf 1. Oktober 2008 in Kraft geset …
Zweck, Nutzung und Lärmempfindlichkeit
Empfindlichkeitsstufe IV
Wortgetreu aus dem Reglement (ES: Art. 5). Am einzelnen Grundstück kann die Empfindlichkeitsstufe durch Überlagerungen abweichen; parzellenscharf antwortet der ÖREB-Kataster.
Zulässige Masse laut BZO
| Parameter | Wert | Fundstelle | Sicherheit |
|---|---|---|---|
| Grenzabstand (klein) | ≥ 4 m | Art. 22, S. 10 | 0.85 |
Extrahiert aus der BZO Gossau (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.