Art. 22 · Gebietscharakter
BZO Winterthur · S. 10 · Original-PDF
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1Dorfkerne: Die ehemaligen Dorfkerne Oberwinterthur, Seen, Töss, Velt heim und Wülflingen sind geprägt durch Häuser von Bauern, Handwerkern und Arbeitern. Sie sind durchsetzt mit Strassen- und Wegräumen sowie mit Hofräumen und Gärten. Die Häuser stehen meist in harmonischer Bezie hung zu öffentlichen Bauten wie Kirche und Schulhaus. Die Dorfkerne sollen erhalten und gepflegt werden.
2Oberwinterthur: Oberwinterthur ist ein Ortsbild von regionaler Bedeutung. Es ist durch die geschlossene Bauweise mit platzartigen Ausweitungen beid seits der Römerstrasse charakterisiert. Die Bauern-, Gewerbe und Wohn häuser, oft von Fachwerken getragen, prägen das kleinstädtische Gassen bild. Ebenso bedeutsam sind die Gärten und Freiräume auf der strassenab gewandten Seite der Hauptgebäude.
3Seen: In Seen sind die beiden Dorfteile Rössligasse / Bollstrasse und Werd- / Hinterdorfstrasse von Bauernhäusern geprägt. Die mächtigen Fach werkbauten sowie die grossen und kleinen Bauern-, Wohn- und Gewerbe häuser geben den Massstab für die Bewahrung und künftige Ausgestaltung des Dorfbildes. Zwischen diesen Ortsteilen finden sich entlang der Tösstal strasse kleinstädtische Gebäude. 10 Stadt Winterthur 7.1.3-1
4Töss: Von Töss ist lediglich noch das Rebbauern- und Gewerbequartier «Gätzibrunnen» (auch «Chrugeler» genannt) erhalten, welches aus engge drängten Häusern ehemaliger Kleinbauern und Handwerker besteht. Die als Gärten genutzten Freiräume werden von einer Vielzahl zweckmässiger Nebenbauten geprägt.
5Veltheim: Veltheim, das ehemalige Reb- und Ackerbauerndorf, ist ein Orts bild von regionaler Bedeutung. Die teilweise zusammengebauten Bauern häuser und Ökonomiegebäude mit ihren grosszügigen Freiräumen prägen gemeinsam mit der Kirche und den kleinstädtischen Häusern entlang der Bachtelstrasse das Ortsbild.
6Wülflingen: Wülflingen als ehemaliges Ackerbauerndorf ist geprägt durch das geschlossene Ortsbild nördlich der Wülflingerstrasse im Raume Linden platz sowie durch den offeneren Teil südlich der Wülflingerstrasse, wo noch stattliche Bauern-, Gewerbe- und Wohnhäuser anzutreffen sind.
7Aussenwachten und Gebäudegruppen: Neben den ehemaligen Dorfkernen sind in der KIII schutzwürdige Aussenwachten und Gebäudegruppen wie Mühlenensembles, Fabrikanlagen oder Siedlungen der Innenkolonisation zusammengefasst, die in ihrer Eigenart erhalten werden sollen.
8Die ursprünglichen Bauernsiedlungen liegen am Stadtrand oder in der frei en Landschaft. Die Wohn- und Ökonomiegebäude, teilweise mit Fachwerk sowie mit schönen Vorgärten und Hofumschwüngen ausgestattet, prägen den Charakter dieser Dörfer und Aussenwachten. Ihre Häuser sollen weiter hin bäuerlichen Nutzungen und dem Wohnen dienen.
9Eidberg und Neuburg / Tal sind Ortsbilder von regionaler Bedeutung.
10Über verschiedene Gebäudegruppen bestehen Schutzverordnungen, die zusätzlich zu beachten sind.
Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.