Zone Z · Rüti

Zürich · BFS 118 · Gemeindeprofil · alle 16 Zonen

Die Zone Z in Rüti (Zürich) ist mit 6 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 5 Vollgeschosse, Gebäudehöhe ≤ 15.5 m, Firsthöhe ≤ 7 m, Ausnützungsziffer ≤ 1, Grenzabstand (klein) ≥ 5 m, Gebäudelänge ≤ 50 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.

Pflichtunterlagen fürs Baugesuch

Pläne
  • Situationsplan / aktueller Katasterplan
  • Grundrisse aller Geschosse (bemasst)
  • Schnitte (mit Höhenkoten, gewachsenes Terrain)
  • Fassaden/Ansichten (alle)
  • Umgebungs-/Gestaltungsplan
  • Original-Katasterkopie 2-fach
  • Papier-Projektpläne 2-fach
Schriftliche Unterlagen
  • Baugesuchsformular (vollständig, unterzeichnet)
  • Zustimmung der Grundeigentümerschaft
  • Baubeschrieb
  • Ausnützungs-/Baumassenberechnung (Nutzungsziffern-Nachweis)
  • Abstandsnachweis (Grenz-/Gebäudeabstände)
  • Energienachweis (Wärmedämmung / SIA 380/1)
  • Grundbuchauszug mit Servituten

Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.

Einreichung und Kontakt

Verfahren
Zuständige Stelle

Bestimmungen, die diese Zone erwähnen

Alle Artikel der BZO Rüti, in denen «Z» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.

Art. 1BZO Rüti · S. 4

Zoneneinteilung Zonen und Empfindlichkeitsstufen

Das Gemeindegebiet wird, soweit es nicht kantonalen oder regionalen Nutzungszonen zugewiesen oder mit Wald bestockt ist, in folgende Zonen (Z) eingeteilt, in denen unter Vorbehalt besonderer Anordnungen im Zonenplan die nachstehenden Empfindlichkeitsstufen (ES) gemäss Lärmschutz-Verordnung gelten:

1. Bauzonen Z ES

Kernzonen

–Kernzone I

–Kernzone II a

–Kernzone II b

–Kernzone IIII K I K II a K II b K III III III* II III

Zentrumszone Z III

Wohnzonen

–1-geschossige Wohnzone

–2-geschossige Wohnzone, locker

–2-geschossige Wohnzone, dicht

–3-geschossige Wohnzone

–4-geschossige Wohnzone II II II II II

Wohnzonen mit Gewerbeerleichterung W1 W2a W2b W3 W4

–2-geschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung

–3-geschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung

–4-geschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung III III III WG2 WG3 WG4

Gewerbe- und Industriezonen

–Gewerbezone

–Industriezone G I III IV *

Zone für öffentliche Bauten Oe II *

Erholungszone

–A = Familiengartenareal

–B = Schwimmbadareal

–C = Spiel- und Sportanlagen E E E II III III

2. Freihaltezone F II

3. Reservezone R II

* Abweichung:

Für die im Plan speziell gekennzeichneten Gebiete gilt eine abweichende Empfindlichkeitsstufe (ES).

II / III

4 Suter • von Känel • Wild • AG

Rüti, Revision Nutzungsplanung Bau- und Zonenordnung

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Art. 48BZO Rüti · S. 23

Zulässigkeit Zonen mit Arealüberbauungen

1Arealüberbauungen im Sinne der §§ 69 ff. PBG sind in den Zonen KI, K II a, K II b, Z, W2a, W2b, W3, W4, WG2, WG3 und WG4 zugelassen. Arealfläche

2Die Arealfläche muss folgende Mindestmasse umfassen:

• In den Zonen W2a, W2b und WG2 = 2'000 m2 • In den Zonen KI, K II a, K II b und Z = 3'000 m2 • In den Zonen W3, WG3, W4 und WG4 = 4'000 m2

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Art. 49BZO Rüti · S. 23

Besondere Vorschriften Ausnützungsziffer

1Die Ausnützungsziffern erhöhen sich um höchstens 15 % der zonengemässen Ausnützung, in der Zentrumszone um höchstens 30 %. Gebäudelänge

2Die Gebäudelängen sind nicht begrenzt.

23 Suter • von Känel • Wild • AG

Rüti, Revision Nutzungsplanung Bau- und Zonenordnung Geschosse, Gebäudehöhe

3In den Zonen W2b, WG2 und K II b sind maximal drei Vollgeschosse; in den Zonen KI und K II a maximal vier Vollgeschosse, in den Zonen Z, W3 und WG3 maximal fünf Vollgeschosse und in den Zonen W4 und WG4 maximal sechs Vollgeschosse gestattet. Für jedes zulässige Mehrgeschoss kann die Gebäudehöhe um 3.0 m erhöht werden. Weitere Unterlagen

4Mit dem Baugesuch ist ein Modell mit den angrenzenden Nachbarliegenschaften einzureichen. Zur Beurteilung der Wohnlichkeit können Schattenwurfuntersuchungen verlangt werden. Fachgutachten

5Für die Beurteilung von Bauvorhaben bezüglich Erfüllung der Anforderungen für Arealüberbauungen gemäss § 71 PBG ist ein Fachgutachten einzuholen.

B) Gestaltungsplanpflichtgebiete

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Art. 55BZO Rüti · S. 26

Fahrzeugabstellplätze Grenzbedarf

1Der Grenzbedarf der erforderlichen Personenwagen-Abstellplätze (Pflichtparkplätze/PP) richtet sich nach den Angaben der nachstehenden Tabelle, wobei die Bruchteile unter der Hälfte abgerundet werden. Soweit nicht separate Regelungen gelten, ist für die Berechnung der Anzahl Pflichtparkplätze die Geschossfläche (mGF) massgebend. Bei Gebäuden mit verschiedener Nutzung wird der Bedarf an Abstellplätzen entsprechend ihrer Anteile ermittelt. Die massgebliche Geschossfläche (mGF) umfasst alle dem Wohnen, Arbeiten oder sonst dem dauernden Aufenthalt dienenden oder hierfür verwendbaren Räume in Voll-, Unter- und Dachgeschossen unter Einschluss der dazugehörigen Erschliessungsflächen und Sanitärräume samt inneren Trennwänden ohne Aussenwände sowie ohne die nicht anrechenbaren Nebenräume gemäss § 10 Allgemeine Bauverordnung (ABV).

Abstellplätze fürBewohner oder BeschäftigteBesucher und Kunden
Wohnen Einfamilienhäuser2 PP pro Haus1 PP pro Haus Der Vorplatz zu Garagen kann als Abstellplatz für Besucher gezählt werden.
Mehrfamilienhäuser (ab 2 Wohnungen)1 PP pro 80 m2 mGF mind. aber 1 PP pro Wohnung1 PP pro 4 Wohn- ungen, mind. 1 PP pro Haus
Dienstleistungen publikumsintensiv (z.B. Schalterbetrieb, öffentliche Verwal- tung, Bank, Reise- büro, Arztpraxis, Kopieranstalt, che- mische Reinigung, Coiffeur usw.)1 PP / 80 m2 mGF, jedoch mind. 0.5 PP / Arbeitsplatz1 PP / 100 m2 mGF
nicht publikums- orientiert (z.B. reine Büros)1 PP / 80 m2 mGF1 PP / 300 m2 mGF

Tabelle von S. 26 des Originals, Zellstruktur automatisch gelesen. Verbindlich ist das Original-PDF.

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Zweck, Nutzung und Lärmempfindlichkeit

Empfindlichkeitsstufe III

Wortgetreu aus dem Reglement (ES: Art. 1). Am einzelnen Grundstück kann die Empfindlichkeitsstufe durch Überlagerungen abweichen; parzellenscharf antwortet der ÖREB-Kataster.

Zulässige Masse laut BZO

ParameterWertFundstelleSicherheit
Ausnützungsziffer≤ 1Art. 28, S. 150.50
Vollgeschosse≤ 5 VollgeschosseArt. 49, S. 230.95
Gebäudehöhe≤ 15.5 mArt. 28, S. 150.50
Firsthöhe≤ 7 mArt. 28, S. 150.50
Grenzabstand (klein)≥ 5 mArt. 28, S. 150.50
Gebäudelänge≤ 50 mArt. 28, S. 150.50

Extrahiert aus der BZO Rüti (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.

Häufige Fragen zur Zone Z

Was gilt in der Zone Z in Rüti?
Vollgeschosse ≤ 5 Vollgeschosse, Gebäudehöhe ≤ 15.5 m, Firsthöhe ≤ 7 m, Ausnützungsziffer ≤ 1, Grenzabstand (klein) ≥ 5 m, Gebäudelänge ≤ 50 m. Insgesamt sind 6 Regelwerte aus der Bau- und Zonenordnung Rüti erfasst, jeder mit Artikel und Seite als Fundstelle.
Wie hoch darf ein Gebäude in der Zone Z sein?
Laut BZO Rüti: Vollgeschosse ≤ 5 Vollgeschosse, Gebäudehöhe ≤ 15.5 m, Firsthöhe ≤ 7 m. Wie gemessen wird, bestimmt das kantonale Recht; massgeblich bleibt das Reglement.
Welchen Grenzabstand muss ich in der Zone Z einhalten?
Grenzabstand (klein) ≥ 5 m, nach der Bau- und Zonenordnung Rüti. Der Wert gilt für die Zone; Klein- und Anbauten sowie Gebäude an der Baulinie können abweichen.
Welche Unterlagen gehören zum Baugesuch in Rüti?
14 Pflichtunterlagen, darunter Baugesuchsformular (vollständig, unterzeichnet), Zustimmung der Grundeigentümerschaft, Baubeschrieb. Alle Unterlagen →
Wo reiche ich das Baugesuch in Rüti ein?
Baugesuche in Rüti laufen über eBaugesucheZH. Zuständig ist Abteilung Bau (Hochbau / Baupolizei), Breitenhofstrasse 30, Postfach, 8630 Rüti. Ablauf nach der Einreichung →

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