Zone W3/60 · Maur
Zürich · BFS 195 · Gemeindeprofil · alle 11 Zonen
Die Zone W3/60 in Maur (Zürich) ist mit 6 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 3 Vollgeschosse, Ausnützungsziffer ≤ 0.6, Grenzabstand (klein) ≥ 6 m, Gebäudelänge ≤ 40 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.
Pflichtunterlagen fürs Baugesuch
- Situationsplan / aktueller Katasterplan
- Grundrisse aller Geschosse (bemasst)
- Schnitte (mit Höhenkoten, gewachsenes Terrain)
- Fassaden/Ansichten (alle)
- Umgebungs-/Gestaltungsplan
- Verifizierter Katasterplan mit Baulinien (Gossweiler)
- Nachweis massgebendes Terrain nach IVHB
- Entwässerungskonzept mit Versickerungsnachweis
- Baugesuchsformular (vollständig, unterzeichnet)
- Zustimmung der Grundeigentümerschaft
- Baubeschrieb
- Ausnützungs-/Baumassenberechnung (Nutzungsziffern-Nachweis)
- Abstandsnachweis (Grenz-/Gebäudeabstände)
- Energienachweis (Wärmedämmung / SIA 380/1)
- 3-fach Papier oder eBaugesucheZH plus 2-fach Papier
- Nachweis Baumbestand mit Erhaltungskonzept
- Zusatzformular Entsorgung von Bauabfällen
- Formular Farbkonzept (Farben und Materialien)
Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.
Einreichung und Kontakt
- Eingabeweg: Papier oder elektronisch
- Ablauf nach der Einreichung
- Abteilung Hochbau und Planung
- 043 366 13 20
- hochbau@maur.ch
- alle Kontaktangaben
Bestimmungen, die diese Zone erwähnen
Alle Artikel der BZO Maur, in denen «W3/60» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.
Art. 1BZO Maur · S. 4
Das Gemeindegebiet ist in folgende Zonen eingeteilt, soweit es nicht kantonalen und regionalen Nutzungszonen zugewiesen oder Wald ist:
Zonenkurzbezeichnung Zonen Ausnützungs-/ Baumassenziffer Empfindlichkeitsstufe
a)Bauzonen
–Kernzone K – III
Die Kernzonen Weiler sind gemäss Beschluss der Baudirektion KS- 0456 / 23 der Baudirektion von der Inkraftsetzung ausgenommen.
–Kernzone Weiler KW – III
–1-geschossige Wohnzone W1/25 25 % II
–2-geschossige Wohnzone W2/35 35 % II
–2-geschossige Wohnzone W2/45 45 % II
–3-geschossige Wohnzone W3/60 60 % II
–2-geschossige Wohnzone WG2/45 45 % III mit Gewerbeanteil
–3-geschossige Wohnzone WG3/60 60 % III mit Gewerbeanteil
–Gewerbezone G1 5 m3/m2 III
–Gewerbezone G2 7 m3/m2 III
–Zone für öffentliche Bauten ÖB – *
b)Weitere Zonen
–Erholungszone Familiengärten Ea komm – III
–Kommunale Freihaltezone F komm – *
–Kantonale Freihaltezone F kant – –
–Komm. Landwirtschaftszone L komm – III
–Kant. Landwirtschaftszone L kant – III
–Reservezone R – – * Die Zuordnung der Empfindlichkeitsstufen gemäss Lärmschutzverordnung (LSV) ist im Zonenplan festgelegt.
Art. 13BZO Maur · S. 8
W1/25 W2/35 W2/45 W3/60 Grundmasse Ausnützungsziffer
25 %* 35 % 45 % 60 % Grünflächenziffer min.** 40 % 40 % 40 % 40 % Vollgeschosszahl
1 2 2 3 Dachgeschosszahl
1 1 2 2 Untergeschosszahl
1 1 1 1 Gebäudelänge max. 25.00 m 25.00 m 30.00 m 40.00 m Fassadenhöhe (generelles Mass) max. 5.40 m 7.50 m 7.50 m 10.50 m Grosser Grundabstand min. 10.00 m 10.00 m 8.00 m 10.00 m Kleiner Grundabstand min. 6.00 m 6.00 m 4.00 m 6.00 m * Siehe Art. 34 BZO ** Die Baubehörde kann in begründeten Fällen tiefere Grünflächenziffern gestatten, wenn die ordentliche Grundstücksnutzung infolge besonderer örtlicher Verhältnisse oder betrieblicher Anforderungen erschwert würde und vergleichbare qualitative Massnahmen zur Umgebungsbegrünung umgesetzt werden.
1Bei Gebäuden mit einem Schrägdach erhöht sich die zulässige Fassadenhöhe (generelles Mass) um das sich aus der Dachneigung von 45° ergebende Mass, höchstens aber um 5.00 m.
2Bei Attikageschossen erhöht sich die zulässige Fassadenhöhe (generelles Mass) auf den fassadenbündigen Seiten um höchstens 3.30 m.
3Wird bei Flachdachbauten mit Attikageschoss eine zu mindestens 70 % offene oder verglaste Absturzsicherung (Brüstung, Geländer) nicht gemäss § 278 Abs. 2 PBG zurückversetzt, sondern in der Fassadenflucht angeordnet, darf die Fassadenhöhe (generelles Mass) um 1.00 m erhöht werden.
Zweck, Nutzung und Lärmempfindlichkeit
Empfindlichkeitsstufe II
Wortgetreu aus dem Reglement (ES: Art. 1). Am einzelnen Grundstück kann die Empfindlichkeitsstufe durch Überlagerungen abweichen; parzellenscharf antwortet der ÖREB-Kataster.
Zulässige Masse laut BZO
| Parameter | Wert | Fundstelle | Sicherheit |
|---|---|---|---|
| Ausnützungsziffer | ≤ 0.6 | Art. 13, S. 8 | 0.90 |
| Grünflächenziffer | ≥ 40 % | Art. 13, S. 8 | 0.90 |
| Vollgeschosse | ≤ 3 Vollgeschosse | Art. 13, S. 8 | 0.90 |
| Gebäudelänge | ≤ 40 m | Art. 13, S. 8 | 0.90 |
| Grenzabstand (gross) | ≥ 10 m | Art. 13, S. 8 | 0.90 |
| Grenzabstand (klein) | ≥ 6 m | Art. 13, S. 8 | 0.90 |
Extrahiert aus der BZO Maur (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.