Art. 3 · Die Bau- und Nutzungsordnung dient
BZO Bau- und Nutzungsordnung · S. 6 · Original-PDF
Planungs grundsätze
–der Förderung einer architektonisch, ökologisch und ökonomisch verträglichen Verdichtung und Entwicklung des Siedlungsgebiets mit einer guten Bevölkerungsdurchmischung.
–der Erhaltung und der Weiterentwicklung der hohen Standortattrak tivität
–der Erhaltung und Stärkung der eigenen Identität, der charakteris tischen Eigenschaften der Quartiere und der siedlungsinternen Na tur- und Freiräume
–der Förderung einer hohen Freiraumqualität der siedlungsinternen Frei- und Grünräume
–der Abstimmung der Siedlungsentwicklung und der Belange des Verkehrs, insbesondere zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs so wie des Fuss- und Veloverkehrs
–der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für die Ansiedlung und/oder Entwicklung von Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben
–der Erhaltung der Erholungs- und Landschaftsqualität, insbeson dere der Beibehaltung und Pflege der vielfältigen Naturräume
–der Erhaltung und Verbesserung der siedlungsökologischen As pekte.
–der Reduktion des Gesamtenergiebedarfs und der Steigerung der Energieeffizienz mit Verwendung erneuerbarer Energien
–der Förderung und Umsetzung einer hitzeangepassten Siendlungsentwicklung
2Jede raumwirksame Tätigkeit soll unter Schonung der natürlichen Le bensgrundlagen wie Boden, Luft, Wald und Wasser erfolgen.
3Die Planungsgrundsätze sind als Beurteilungsmassstab für alle raum wirksamen Tätigkeiten verbindlich, insbesondere bei der Erschliessungs- und Sondernutzungsplanung, beim Abschluss venwaltungsrechtlicher Verträge sowie im Bewilligungsverfahren. 2.2 Sondernutzungsplanung §3 Bei Um- und Neubauten sind die das Gesamtbild der Altstadt mitbe stimmenden historischen Dachformen sowie die Gebäude- und Firsthö hen zu erhalten resp. wieder herzustellen. Vorbehalten bleibt eine Firsterhöhung infolge von Nachdämmungen des Dachstuhles. Dachformen Trauf-und Firstlinien 2 Qje Trauf- und Firstlinien direkt angrenzender Gebäude dürfen nicht egalisiert werden. Sie sind in der Höhe zu differenzieren. Dacheindeckung 3 Dächer sind mit alten oder engobierten Biberschwanzziegeln einzu decken. * Dachränder sind möglichst schlank auszubilden. Dachränder RBA Stadt Bremgarten 2
Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.