Art. 42 · Nutzungsmass der Bauzonen
BZO Baureglement Burgdorf · S. 40 · Original-PDF
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1Für die einzelnen Bauzonen gelten – unter Vorbehalt besonderer baurechtlicher Ordnungen die folgenden baupolizeilichen Nutzungsmasse:
kGA in m gGA in m GL in m Fh tr in m Fh A in m VG max.
Wohnzone 2 W 2
4.0 10.0 35 7.5 11.5 2
Besondere baurechtliche Ordnungen sind Überbauungsordnungen und Zonen mit Planungspflicht (vgl. dazu Art. 42.2); vorbehalten bleibt auch die Anwendung von Art. 75 BauG Gestaltungsfreiheit bei gemeinsamer Projektierung.
kGA = kleiner Grenzabstand (vgl. Art. 32 BR) gGA = grosser Grenzabstand (vgl. Art. 32 BR) GL = Gebäudelänge (vgl. Art. 37 Abs. 2 BR) Fh tr = Fassadenhöhe traufseitig (vgl. Art. 37 Abs. 3 bis 5 BR) Fh A = Fassadenhöhe Attika (vgl. Art. 37 Abs. 4 BR) VG = Anzahl Vollgeschosse (vgl. Art. 38 BR)
Eine traufseitige Fassadenhöhe von maximal 12 bzw. 18 m entspricht max. 4 bzw. 6 Vollgeschossen für Büros oder 3 bzw. 4 bis 5 überhohen Vollgeschossen für Industrie und Gewerbe. Eine traufseitige Fassadenhöhe von 20 m erlaubt eine bessere Durchmischung von Vollgeschossen und überhohen Vollgeschossen oder gibt zusätzliche Flexibilität zur Realisierung von überhohen Vollgeschossen.
Wohnzone 3 W 3
4.0 10.0 40 10.5 14.5 3
Mischzone 3a M 3a
3.6 10.0 603 11.5 15.5 3
Mischzone 3b M 3b
3.62 – – 11.5 15.5 3
Mischzone 4 M 4
3.6 10.0 – 14.5 18.5 4
Mischzone 5 M 5
3.6 10.0 – 17.5 21.5 5
Mischzone Altstadt MA
x1 – – x1 x1 x1
x1 – – x1 x1 x1 Mischzone Altstadt Kultur MAK
Mischzone
x1 – – x1 x1 x1
* Teilrevision der baurechtlichen Grundordnung (2. Etappe, BMBV), 5. Oktober 2022 39
kGA in m gGA in m GL in m Fh tr in m Fh A in m VG max.
Altstadt Wohnen MAW
Arbeitszone A 12m
3.62 – – 12.5 16.5 –
Arbeitszone A 18m
min. 4.04 – – 18.5 22.5 –
Arbeitszone A 20m
min. 4.04 – – 20.5 24.5 –
1Baupolizeiliche Masse der vorherrschenden Bebauung.
Vorherrschende Bebauung: im Wesentlichen bestehende Baufluchten sowie in der Gasse vorherrschende, d.h. von einer Mehrzahl der Gebäude eingehaltene Anzahl Vollgeschosszahl und traufseitige Fassadenhöhe (vgl. auch Art. 62 BR).
2 Gegenüber Zonen, in denen ein minimaler Wohnanteil vorgeschrieben ist, erhöht sich der Grenzabstand um die Hälfte. Der Mehrabstand ist mit Bäumen und Sträuchern zu bepflanzen. Bei störenden Betrieben kann die Baubewilligungsbehörde eine Vergrösserung des Mehrabstands verlangen.
D.h. gegenüber den Zonen W2, W3, M3a, M4, M5 und MAW.
3Gilt nicht für Gebiete mit besonderer baurechtlicher Ordnung und Erhaltungs- und Erneuerungsgebiete.
4Die feuerpolizeilichen Vorschriften sind einzuhalten.
2Für Gebiete mit einer Überbauungsordnung oder in Zonen mit Planungspflicht gelten die festgelegten Nutzungsmasse gemäss Art. 52 BR. 40
ZöN sind Zonen gemäss Art. 77 BauG; sie erlauben eine individuelle Berücksichtigung des jeweiligen Ortes und der jeweiligen Zweckbestimmung. Grundzüge der Gestaltung ES Es gelten die baupolizeilichen Masse der Mischzone M3b. Für die Projektierung von Neubauten gilt ein Spielraum analog denjenigen für Zonen mit Planungspflicht ZPP gemäss Art.
52Abs. 3 BR; es ist ein entsprechendes Verfahren gemäss Art. 52 Abs. 5 durchzuführen. Es gelten die Grundsätze von Art. 52 Abs. 6 BR. 2 II dito 1.1 dito 1.1 II dito 1.1 dito 1.1 III Es gelten die Grundsätze von Art. 52 Abs. 6 BR. 2 -
Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.