Zone Z · Volketswil
Zürich · BFS 199 · Gemeindeprofil · alle 11 Zonen
Die Zone Z in Volketswil (Zürich) ist mit 6 Regelwerten aus der Bau- und Zonenordnung erfasst: Vollgeschosse ≤ 4 Vollgeschosse, Gebäudehöhe ≤ 16 m, Ausnützungsziffer ≤ 0.9, Grenzabstand (klein) ≥ 4.5 m, Gebäudelänge ≤ 50 m. Jeder Wert mit Fundstelle im Reglement, dazu die Pflichtunterlagen fürs Baugesuch und der Eingabeweg der Gemeinde.
Pflichtunterlagen fürs Baugesuch
- Situationsplan / aktueller Katasterplan
- Grundrisse aller Geschosse (bemasst)
- Schnitte (mit Höhenkoten, gewachsenes Terrain)
- Fassaden/Ansichten (alle)
- Umgebungs-/Gestaltungsplan
- Katasterplan der Amtlichen Vermessung
- Baugespann während ganzer Auflagefrist
- Baugesuchsformular (vollständig, unterzeichnet)
- Zustimmung der Grundeigentümerschaft
- Baubeschrieb
- Ausnützungs-/Baumassenberechnung (Nutzungsziffern-Nachweis)
- Abstandsnachweis (Grenz-/Gebäudeabstände)
- Energienachweis (Wärmedämmung / SIA 380/1)
Kantonale Baseline plus gemeindespezifische Positionen. Details und Formulare im Gemeindeprofil.
Einreichung und Kontakt
Bestimmungen, die diese Zone erwähnen
Alle Artikel der BZO Volketswil, in denen «Z» namentlich vorkommt, zum Nachlesen im Wortlaut.
Art. 3BZO Volketswil · S. 27
Berechnungsgrundlagen
1Die Zahl der Abstellplätze richtet sich nach der Summe der anrechenbaren Flächen der betreffenden Bauten analog § 255 PBG oder nach der Zahl der Arbeitsplätze. Ebenfalls anzurechnen sind entsprechende Flächen in Dachund Untergeschossen, selbst wenn sie nicht zur Ausnützung zählen.
2Wenn als Bemessungskriterium die Zahl der Arbeitsplätze massgebend ist, so sind dem Baugesuch die entsprechenden Angaben beizulegen. Geltungsbereich Zuständigkeit 27 — Berechnungsgrundlagen
Art. 4BZO Volketswil · S. 28
Normbedarf Der Normbedarf an erforderlichen Abstellplätzen wird wie folgt berechnet: Normbedarf Abstellplätze für Nut- Bewohner oder Beschäf- zusätzlich für Besucher zungsart tigte und Kunden Wohnen Wohnungen, Einfamilienhäuser 1 PP/Wohnung: Für Wohnungen > 80 m2
1PP/80 m2 AF 1 PP/4 Wohnungen Verkaufsgeschäfte Lebensmittel Nicht-Lebensmittel 1 PP/100 m2 AF jedoch mind. 0.5 PP/A 1 PP/40 m2 AF (2)
1PP/100 m2 AF (2) Gastbetriebe Restaurants, Cafe Konferenzräume, Säli Hotel 1 PP/40 Sitzplätze
1PP/7 Zimmer 1 PP/4 Sitzplätze
1PP/10 Sitzplätze
1PP/2 Zimmer Dienstleistungen, Gewerbe, Industrie publikumsintensive publikumsorientierte nichtpublikumsorientierte industrielle Fabrikation 1 PP/80 m2 AF, jedoch mind. 0,5 PP/A
1PP/150 m2 AF, jedoch mind. 0,5 PP/A 1 PP/50 m2 AF (3)
1PP/100 m2 AF (4)
1PP/300 m2 AF (5) (1) Spezialnutzungen Einkaufszentren (ab 2'000 m2 Verkaufsfläche, mit Mischnutzung) 1 PP/175 m2 AF 1 PP/60 m2 AF 28 —
(1) werden von Fall zu Fall bestimmt (aufgrund SN 640 601 a) (2) Güterumschlag separat (3) z.B. Schalterbetriebe (Anteile von Banken, Poststellen…) (4) z.B. Praxen, Coiffeur, Reisebüro (5) z.B. reine Büroflächen
Bruchteile ab 0,5 sind am Schluss aufzurunden
Art. 14bisBZO Volketswil · S. 11
Bau- und Nutzweise, Gestaltung
1Die Quartiererhaltungszone bezweckt die Erhaltung und zeitgemässe Erneuerung in sich geschlossener Bebauungen von hoher Siedlungsqualität.
2Die Nutzweise der Quartiererhaltungszone entspricht jener der Wohnzonen. Nichtstörende Betriebe sind zulässig, soweit ihre Gesamtfläche 1/3 der zulässigen Gesamtnutzfläche nicht überschreitet. Sexgewerbliche Salons oder vergleichbare Einrichtungen sind nicht erlaubt. In den im Zonenplan speziell bezeichneten Gebieten sind mässig störende Betriebe ohne anteilsmässige Beschränkung gestattet.
3Bezüglich Geschosszahlen, Fassadenhöhen und -längen sowie Abständen gegen aussen gelten die Regelungen der Zonen W2/35 (für Q I), W2/45 (für Q II) und W3/55 (für Q III), inklusive Erleichterungen für Arealüberbauungen.
4Die bestehenden Bauvolumen dürfen um-, aus- und wiederaufgebaut werden. Für Auf- und Ergänzungsbauten darf das bestehende oberirdische Bauvolumen (1. Nov. 1997) um max. 20% vergrössert werden. Isolationsverbesserungen der Aussenwände und des Daches sowie offene Überdachungen und Balkone werden hierfür nicht angerechnet. Erweiterungen haben der Wohn- und Arbeitsplatzqualität sowie energetischen Verbesserungen zu dienen. Für weitergehende Veränderungen ist die Erstellung eines Gestaltungsplanes erforderlich. Fassaden Fenster Dächer Grundsätze 11 — Nutzweise Grundmasse Bauliche Veränderungen
5Zusätzlich sind Klein- und Anbauten im Sinne von § 273 PBG gemäss Art. 41 Abs. 2 sowie Tiefgaragen, die das massgebende Terrain nicht mehr als 0,5 m überragen …
Zulässige Masse laut BZO
| Parameter | Wert | Fundstelle | Sicherheit |
|---|---|---|---|
| Vollgeschosse | ≤ 4 Vollgeschosse | Art. 14bis, S. 11 | 0.90 |
| Ausnützungsziffer | ≤ 0.9 | Art. 14bis, S. 11 | 0.90 |
| Grenzabstand (klein) | ≥ 4.5 m | Art. 14bis, S. 11 | 0.90 |
| Grenzabstand (gross) | ≥ 9 m | Art. 14bis, S. 11 | 0.90 |
| Gebäudelänge | ≤ 50 m | Art. 14bis, S. 11 | 0.90 |
| Gebäudehöhe | ≤ 16 m | Art. 14bis, S. 11 | 0.90 |
Extrahiert aus der BZO Volketswil (Original). Niedrige Sicherheit heisst: unsicher gelesen, bitte an der Quelle prüfen. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.