Lindau
Checkliste Baugesuch · Lindau
Als PDF oder Ausdruck gibt es die Checkliste im Dossier-PDF (Navigation: PDF & Druck), dort auch kombiniert mit Reglementen, Verfahren und Kontakt.
Kantonale Anforderungen
Amtliches Baugesuchsformular mit Angaben zu Bauherrschaft, Grundstück (Kat.-Nr.), Vorhaben; unterschrieben.
Unterschriftliche Zustimmung, falls Bauherrschaft nicht Eigentümerin ist.
Bei Wohn-/Gebäudebauten: GWR-Zusatzformular.
Beschreibung von Nutzung, Konstruktion, Materialien, Bauablauf.
Nachvollziehbare Berechnung von AZ/BMZ bzw. anrechenbarer Geschoss-/Grundstücksfläche.
Nachweis der Grün-/Freiflächenziffer, sofern die Zone dies verlangt.
Nachweis der eingehaltenen Grenz- und Gebäudeabstände (Masse/Bezugspunkte).
Berechnung der Pflicht-Abstellplätze für Motorfahrzeuge und Velos je Nutzung.
Nachweis Wärmeschutz/Energie (SIA 380/1 bzw. Minergie), bei Neubau/Umbau mit Energiebezug.
Bei Lärmvorbelastung: Nachweis Schallschutz/Lärmempfindlichkeitsstufe.
Bei grösseren/besonderen Bauten: Brandschutznachweis/-konzept.
Aktueller Situations-/Katasterplan mit Vorhaben, Grenz-/Gebäudeabständen.
Bemasste Grundrisse sämtlicher Geschosse inkl. Nutzungen.
Mind. ein Schnitt mit Gebäude-/Firsthöhe, gewachsenem und neuem Terrain.
Alle Fassadenansichten mit Materialisierung.
Terraingestaltung, Bepflanzung, Zufahrten, Abstellplätze, Spielflächen.
Entwässerung Dach/Umgebung, Anschluss an Kanalisation.
Untersuchung der Gebäudeschadstoffe und darauf gestütztes Entsorgungskonzept für die Gebäudesubstanz älterer Bauten.
Vereinfachte Ermittlung der Gebäudeschadstoffe durch die Bauherrschaft; gilt bei kleineren Umbauten älterer Gebäude als Entsorgungskonzept.
Entsorgungskonzept für das anfallende Rückbaumaterial bei jüngeren Gebäuden ohne Schadstoffverdacht.
Deklaration des abgetragenen Bodens und seiner Verwertung bei erstmaliger Überbauung eines Grundstücks.
Nachweis, dass ein Teil der benötigten Elektrizität auf dem Grundstück oder im Zusammenschluss zum Eigenverbrauch selbst erzeugt wird.
Gemeindespezifische Anforderungen (Lindau)
Vollständige Gesuchsakten (Formulare, Pläne, weitere Unterlagen) in der richtigen Anzahl: Gemeinde 3-fach, bei koordinierten Verfahren 4-fach; in jedem Fall wenigstens drei vollständige Plandossiers.
Sämtliche Gesuchsunterlagen sind zusätzlich elektronisch im PDF-Format einzureichen; die elektronischen Unterlagen müssen mit den physisch eingereichten übereinstimmen.
Mindestens einer der Katasterpläne im Original; Original-Katasterpläne 1:500 beim Vermessungsamt Gossweiler Ingenieure AG, Im Ifang 6, 8307 Effretikon (052 354 59 00, geodaten@gossweiler.com). Katasterpläne dürfen höchstens ein Jahr alt sein; projektierte Bauten (inkl. unterirdische), Erschliessungen, Zufahrten, Parkplätze darstellen; Grenz-/Gebäudeabstände und Gebäudedimensionen vermassen.
Ein Grundbuchauszug ist beizulegen; dieser darf nicht älter als ein Jahr sein. Erhältlich beim Notariat Illnau-Effretikon (052 646 30 30).
Konkretisierung: «Der Brandschutznachweis ist immer mit dem Baugesuch einzureichen.» Beispiele unter www.brandschutznachweis.ch.
Pläne in Papierform auf A4 gefaltet mit sichtbarem Titelfeld, Darstellung nach SIA 400:2000 (Freihandzeichnungen bei kleineren Gesuchen erlaubt, sofern richtig vermasst); Abweichung vom Massstab 1:100 nur nach Absprache. Pläne und Formulare datiert und von Bauherrschaft und Projektverfasser unterschrieben; Vollmacht bei Vertretung bzw. separater Eigentümer-Vollmacht (z.B. Stockwerkeigentum).