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Art. 72 · Aufhebung bisherigen Rechts

BZO Bau- und Nutzungsordnung · S. 5 · Original-PDF

31 4 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung Anhangverzeichnis Anhang 1 Naturschutzzonen im Kulturland gemäss § 24 Anhang 2 Naturobjekte gemäss § 29 Anhang 3 Kulturschutzobjekte Objekte unter kantonalem Denkmalschutz Kommunale Schutzobjekte Gebäude mit Substanzschutz gemäss § 30 Kulturobjekte gemäss § 31 Anhang 4 Grünzonen gemäss § 21 Anhang 5 Gebühren Anhang 6 Abkürzungen, Erläuterungen und Verweise Anhang 7 Skizzen Gebäudeprofile 5 Gemeinde Seon

Öffentliche Auflage 1 GELTUNGSBEREICH, ÜBERGEORDNETES RECHT § 72 Aufhebung bisherigen Rechts

1Durch diese Bau- und Nutzungsordnung werden aufgehoben:

a)Bauordnung vom 23. November 2001 / 26. August 2003

b)Nutzungsordnung Kulturland vom 1. Dezember 1995 / 19. November 1996

c)Bauzonenplan / Kulturlandplan vom 23. November 2001 / 14. Mai 2003

d)Teiländerung Bauzonenplan / Kulturlandplan vom 22. Oktober 2008, Materialabbau- und Deponiezone Emmet

e)Teiländerung Bauzonenplan / Kulturlandplan vom 16. Dezember 2009, Spezialzone Strigel f) Teiländerung Bauzonenplan / Kulturlandplan vom 21. März 2012, Mitteldorf, Seetalschulhaus

g)Teiländerung Bauzonenplan / Kulturlandplan vom 26. April 2017, Materialabbau- und Deponiezone Emmet 31 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung Anhang 1 Naturschutzzonen im Kulturland gemäss § 24 Nr. im Plan Objekttyp Lage (Inventar-Nr.) Naturschutzzonen feucht (Feuchtstandorte) F1 Grosseggenried und "Giessiweiher": Teich mit Verlandungszone, Gehölzen, wertvollen Strukturen und Umgebungsflächen Giessi, Weiher Weberei F2 Feuchtwiese mit "Feuerweiher": Teich mit Flachwasserufer und wertvollen Strukturen, Einzelbäumen und Gehölzen Neumatt, Feuerweiher Usserdorf F3 Feuchtwiese in leichter Senke am Waldrand Gündelmoos Naturschutzzonen trocken (Trockenstandorte) T1 Extensiv genutzte Wiese Ödisacher T2 Extensiv genutzte Böschung mit Potential für weitere Arten Mieser T3 Extensiv genutzte Wiese am Waldrand mit wertvollen Umgebungsstrukturen Pfaffebiel T4 Extensiv genutzte Wiese (inkl. Blumenreiche Heumatte, KLP Nr. 26) Igliste T5 Extensiv genutzte Wiese an kleinem Abhang (inkl. Blumenreiche Heumatte, KLP, Nr. 25) Sandplatten T6 Extensiv genutzte Wiese angrenzend an Waldrand (inkl. Blumenreiche Heumatte, KLP Nr. 29) Fornholz T7 Ausgedehnte extensiv genutzte Wiese (inkl. Blumenreiche Heumatte, KLP Nr. 30 und 31) Spausel/Oholte T8 Artenreiche, extensiv genutzte Wiese zwischen Hecken und Hochstamm-Obstbaumgarten Vogelsang T9 Extensiv genutzte Wiese Mit Gehölzstrukturen und einer ehemaligen Kiesgrube (inkl. Blumenreiche Heumatte, KLP Nr. 32) Chalchtel T10 Extensiv genutzte Wiese angrenzend an Waldrand (inkl. Blumenreiche Heumatte, KLP Nr. 21) Chalchtelhübel T11 Extensiv genutzte Wiese am Waldrand (Blumenreiche Heumatte, KLP Nr. 22) Breitacher T12 Artenreiche, extensiv genutzte Wiese an kleinem Abhang (inkl. Blumenreiche Heumatte, KLP, Nr. 30) Heurain T13 Extensiv genutzte Wiese mit artenreicher Vegetation Fortägerte 32 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung Anhang 2 Naturobjekte gemäss § 29 Nr. im Plan Objekttyp Lage (Inventar-Nr.) Geologische Objekte (Naturobjekte) G1 Standsteinaufschluss angrenzend an Hohlweg Retterswiler Bampf G2 Erratischer Block aus der Riss-Eiszeit Ellenberg Anhang 3 Kulturschutzobjekte Objekte unter kantonalem Denkmalschutz Inventar Nr. Objekt Strasse / Nr. Vers.-Nr. Parz.-Nr.

1Grabhügel Hallstattzeit Niederholz --- 2248

2Grabhügel Hallstattzeit Im Fornholz --- 2246

3Ev.-ref. Pfarrkirche (1708) Oberdorfstrasse 70 1027

4Untere Mühle (um 1600) Unterdorfstrasse 50 193 1303

5Mühlescheune (1793) Unterdorfstrasse bei 50 194A 3848

6Herrschaftliches Wohnhaus (16. Jh.) Meierhof Retterswil 312 487

7Wappentafel (1608) Gässli 6 277 761

8Villa Walti (1883/84) Oberdorfstrasse 28 71 1064

9Gartenpavillon Villa Walti (1883/84) Oberdorfstrasse bei 28 --- 3698 Kommunale Schutzobjekte Gebäude mit Substanzschutz gemäss § 30 Inventar Nr. Objekt Strasse / Nr. Vers.-Nr. Parz.-Nr. 901 Schulhaus (1841/1929), Gebäudeteil entlang der Seetalstrasse Seetalstrasse 26 258 728 903 Bäuerlicher Vielzweckbau "Blauhaus" Seetalstrasse 61 234 1121 904 Ortsmuseum "Waltihaus" mit Scheune (1847) Oberdorfstrasse 2 91, 92 1071 905 Gemeindehaus mit Turnhalle (1900) Oberdorfstrasse 11 85 785 906 Wohnhaus (1793) Oberdorfstrasse 8 82A 1055 907 Bäuerliches Wohnhaus und Scheune (1849) Oberdorfstrasse 25 75 1046 908 Altes Schulhaus (1771/1809) Oberdorfstrasse 16 74 1057 909 Ev.-ref. Pfarrhaus (1882) Oberdorfstrasse 27 68 1027 910 Villa Bianca (1903) Oberdorfstrasse 22 346 1060 912 Wohnhaus (1888) Oberdorfstrasse 30 72 3263 33 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung 915 Gasthof zum Sternen (1827) Oberdorfstrasse 1 90 1117 916 Fabrikantenvilla (1864) Talstrasse 1 111 1065 917 Bäuerlicher Vielzweckbau (1769) Retterswilerstrasse 2 22 984 918 Wohnhaus "Scheffelhaus" (1827/28) Retterswilerstrasse 4 16 985 919 Bäuerlicher Vielzweckbau (18. Jh.) Retterswilerstrasse 20 325 216 921 Obere Mühle (1836) Mühleweg 23 304 2840 923 Gasthof zum Bären (1630 / 1801) Unterdorfstrasse 31 195 1094 925 Fabrikgebäude, ehem. Baumwollspinnerei (1823) Egliswilerstrasse 5 204 1310 926 Wohnhaus, ehem. Baumwollspinnerei

(1826) Egliswilerstrasse 7 205 1310
927 Villa mit Park, ehem. Arzthaus
(1870/71) Seetalstasse 4 127 1606

Masstabelle: Die Spaltenzuordnung ist nur im Original-PDF (S. 5) verbindlich lesbar.

928 Wohnhaus, Behindertenwohnheim Sonnenheim (1849), mit Nebenbauten Breitenweg 1 153, 155, 156 1667 929 Verwaltungsgebäude Buntweberei (um 1860) Oholten 7 145 3591 930 Arbeiterwohnhaus (um 1880) Sigismühle 2 144 3774 931 Bäuerlicher Vielzweckbau, Hochstudhaus (18. Jh.) Ausserdorfstrasse 15 296 535 935 Blockbauspeicher (1652/53 dendrodatiert) Retterswilerstrasse bei 2 Von Beinwil am See hierher versetzt 1783 984 936 Landwirtschaftliches Nebengebäude

(1888) Retterswil 18 323 520
937 Schul- und Gemeindehaus Retterswil
(1868) Retterswil 12 319 497

Masstabelle: Die Spaltenzuordnung ist nur im Original-PDF (S. 5) verbindlich lesbar.

939A Trafostation Unterdorf (1916) Unterdorfstrasse 411 1301 939B Trafostation Weinhalde (1938) Weinhaldenweg 618 2377 939C Trafostation (um 1940) Sustenweg 675 2454 Kulturobjekte gemäss § 31 Inventar Nr. Objekt Strasse / Nr. Parz.-Nr. 932A Brunnen Untere Mühle (19. Jh.) bei Unterdorfstrasse 50 1303 932B Brunnen Gässli (19. Jh.) bei Gässli 4 748 932C Brunnen Oberdorf (19. Jh.) bei Oberdorfstrasse 25 1047 932D Brunnen Unterdorf (1809) bei Unterdorfstrasse 11 3086 932E Brunnen Unterdorf (19. Jh.) bei Unterdorfstrasse 3 1076 932F Brunnen Giessereiweg (19. Jh.) bei Giessereiweg 2 1239 932G Brunnen Seetalstrasse (19. Jh.) bei Seetalstrasse 61 1121 932H Brunnen Obere Mühle (1841) bei Mühleweg 23 2840 933A Steinbrücke (1835) Mühleweg 2867 933B Steinbrücke (1816) Reussgasse 1129 934A Grenzstein (1830) Tafet 2250 934B Grenzstein (1670) Buechrain 617, 618 934C Grenzstein (1670) Bettetal 2247 34 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung Anhang 4 Grünzonen gemäss § 21 Nr. Typ Zweck

1Holderngraben Siedlungsdurchgrünung

2Christbaumkultur Siedlungsdurchgrünung

3Musterplatz Erholung

4Aabach Erholung, Siedlungsdurchgrünung 35 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung Anhang 5 Gebühren 1. Gebührenpflicht Bauentscheide und Stellungnahmen in Bausachen sind gebührenpflichtig. Die Gebühren sind auch dann geschuldet, wenn dem Gesuch nicht zugestimmt wird oder wenn von einer Bewilligung kein Gebrauch gemacht wird. Bei einem Rückzug wird die Gebühr pro rata in Rechnung gestellt. 2. Gebührenhöhe Vorentscheide 0.3 % der errechneten Bausumme der betroffenen Bauteile. Bewilligte Baugesuche a. 0.3 % der errechneten Bausumme, für Gebäude auf Grund der kubischen Berechnung der nach SIA-Normen geschätzten Baukosten, mindestens aber CHF 300.00. b. Kleinbauten und geringfügige Um-, An- und Aufbauten im vereinfachten Verfahren CHF 300.00 bis CHF 600.00. Stellungnahmen in Bausachen Nach Aufwand, mindestens CHF 300.00 höchstens 50 % des Gebührenansatzes für das Bauvorhaben. Mehraufwand Für Mehraufwand, insbesondere bei mangelhaften Unterlagen, Nichtbefolgen der Bau- und Nutzungsordnung oder von erteilten Baubewilligungen, ausserordentlichen Aufwendungen, Augenscheinen oder Kontrollen kann die Gebühr angemessen erhöht werden, höchstens aber bis 150 % der ordentlichen Maximalgebühr. Projektänderungen Nach Aufwand, mindestens CHF 150.00, höchstens im Rahmen der ordentlichen Gebühren des von der Projektänderung betroffenen Bauteils. Minderaufwand Bei geringem Aufwand oder aus Gründen der Billigkeit kann die Gebühr angemessen reduziert werden. 3. Drittkosten Die Publikationskosten werden der Gesuchstellerin oder dem Gesuchsteller pauschal mit CHF 100.00 in Rechnung gestellt. Die Kosten für Gutachten und Expertisen sind von der Gesuchstellerin oder dem Gesuchsteller nach den Ansätzen der betroffenen Fachpersonen zu entschädigen. Zusätzliche Teilbewilligungen (eidgenössische, kantonale) werden zusätzlich nach den jeweiligen Grundlagen erhoben. 36 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung Zusätzliche Aufwendungen Brandschutzbewilligungen/-kontrollen, Energienachweis und Ausführungskontrolle werden nach Aufwand abgerechnet und betragen mindestens CHF 100.00, höchstens CHF 1‘000.00. 4. Benützung von öffentlichem Grund und Boden Für die Benützung von öffentlichem Grund und Boden während der Bauzeit wird eine Gebühr von CHF 3.00/m2 und Monat, mindestens aber CHF 300.00 erhoben. Die Reinigung und allfällige Wiederinstandstellungen gehen zu Lasten des Verursachers. 5. Aufhebung bisherigen Rechts und Inkrafttreten Die Bestimmungen über die Baugebühren vom 25.06.2004 (Anhang 5 BNO) werden aufgehoben. Die neuen Bestimmungen treten per 01.01.2021 in Kraft. Von der Gemeindeversammlung beschlossen am 27. November 2020 GEMEINDERAT SEON 37 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung Anhang 6 Abkürzungen, Erläuterungen und Verweise Abgrabungen beim Untergeschoss = § 37 BNO aGF = anrechenbare Geschossfläche AGS = Aargauische Gesetzessammlung Anbauten = Abmessungen gemäss § 19 BauV Arealüberbauung = § 44 BNO und § 39 BauV Attikageschoss = § 25 BauV Ausnützungsziffer = § 42 BNO AZ = Ausnützungsziffer; Definition und Berechnung gemäss § 32 BauV BauG = Gesetz über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz), SAR 713.100 Baureife = § 32 BauG BauV = Bauverordnung, SAR 713.121 BNO = Bau- und Nutzungsordnung BNR = Erläuterungen zum Bau- und Nutzungsrecht des Kantons Aargau BSG = Brandschutzgesetz, SAR 585.100 BSV = Brandschutzverordnung, SAR 585.113 Dachgeschoss = § 24 BauV Dienstbarkeitsvertrag = Der Dienstbarkeitsvertrag bedarf der Beurkundung durch einen Notar oder einen urkundsberechtigten Gemeindeschreiber (Art. 680 Abs. 2 ZGB) Ebene = Gelände mit einer Hangneigung von weniger als 10 %. EGZGB = Einführungsgesetz zum Zivilgesetzbuch ES = Empfindlichkeitsstufe Erschliessungspflicht = § 33 BauG ff. = fortfolgend Gebäudeabstand = § 39 und § 40 BNO Gewässerraum/-zone = § 27 BNO und § 127 BauG GH = Gesamthöhe; Anhang 1 Kap. 5.1 BauV Grenzabstand = § 38 und § 39 BNO GSchG = Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz) GSchV = Gewässerschutzverordnung Hang = Gelände mit einer durchschnittlichen Hangneigung von mehr als 10 %. IVHB = Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe Kleinbauten = Abmessungen gemäss § 19 BauV lit. = Litera (Buchstaben) LRV = Luftreinhalteverordnung LSV = Lärmschutzverordnung LV = Langsamverkehr (Fussgänger und Radfahrer) M-BNO = Muster-Bau- und Nutzungsordnung mässig störende Betriebe = § 45 Abs. 2 BNO Mehrfamilienhaus = § 18 Abs. 1 BauV Mehrlängenzuschlag ab Gebäudelänge = § 8 Abs. 6 BNO 38 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung MFH = Mehrfamilienhaus Mindestausnutzung = § 43 BNO MIV = motorisierter Individualverkehr Nettoladenfläche = § 46 BNO nicht störende Betriebe = § 45 Abs. 1 BNO NISV = Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung ÖV = öffentlicher Verkehr RPG = Bundesgesetz über die Raumplanung RPV = Raumplanungsverordnung sia norm = Norm des Verbandes der Schweizer Architekten und Ingenieure Strassenabstände = § 111 BauG Terrassenhaus = § 17 und § 18 Abs. 2 BauV USG = Umweltschutzgesetz usw. = und so weiter VG = Vollgeschoss vgl. = vergleiche VSS = Schweizerischer Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute Waldabstand = § 48 BauG 39 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung Anhang 7 Skizzen Gebäudeprofile Kernzone Wohnzone 2 Wohnzone 3 40 Gemeinde Seon

Bau- und Nutzungsordnung Wohn- und Gewerbezone Reduktion der Gesamthöhe einer Baute bei Grundstücken mit Hangneigungen von 10 bis 20 % Beispiel Baute in der W2 Reduktion der Gesamthöhe einer Baute bei Grundstücken mit Hangneigungen von mehr als 20 % Beispiel Baute in der W2 41

Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.