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Art. 3 · Zweckbestimmung

BZO Rüti · S. 5 · Original-PDF

Grundsätze

Die Kernzonen bezwecken im Allgemeinen:

a)den Schutz der Ortsbilder von regionaler und kommunaler Bedeutung;

b)die Erhaltung der Eigenart des Dorfkerns mit den Quartieren Schlossberg und Weinberg sowie der Ortsteile Ferrach, Unter- und Oberfägswil sowie Unter-Moos; c) eine sinnvolle Erweiterung der bestehenden Überbauung durch gestalterisch gut eingefügte Neubauten. Merkmale der Ortsteile

Um- und Neubauten haben sich an den bestehenden Merkmalen der jeweiligen Ortsteile zu orientieren. Die einzelnen Ortsteile weisen speziell folgende strukturellen Merkmale auf: Dorfkern: Das Ortsbild wird geprägt durch die ehemalige Klosteranlage als historisches Zentrum, die Fabrikantenvillen samt parkähnlichem Umschwung sowie den zahlreichen, überwiegend 2- bis 3-geschossigen Wohn- und Geschäftsbauten entlang der Strassenzüge. Insgesamt resultiert dadurch ein halbstädtisches Erscheinungsbild, was Rüti als Zentrum von regionaler Bedeutung unterstreicht. Ferrach: Der ehemalige Weiler Ferrach wird beeinflusst durch die letzten ländlich geprägten 2-geschossigen Bauten, die entlang der Alt-Ferrachstrasse aufgereiht bzw. zu kleinen Gruppen zusammengefasst sind.

5 Suter • von Känel • Wild • AG

Rüti, Revision Nutzungsplanung Bau- und Zonenordnung

Unter- und Oberfägswil: Der Weiler zeichnet sich aus durch die überwiegend 2-geschossigen Wohn- und Ökonomiebauten entlang des Strassenzuges und durch seine ländliche Umgebung. Unter Moos: Das Erscheinungsbild des Weilers Unter Moos ist geprägt durch seine kompakte Hofstruktur mit seinen überwiegend 2-geschossigen Wohn- und Ökonomiebauten in ländlicher Umgebung. Weinberg: Das Quartier an der Hangterrasse hat durch sein rasterartiges Strassensystem, den regelmässig aufgereihten 2- oder 3-geschossigen ehemaligen Arbeiterhäusern in offener Bauweise sowie den grosszügigen Gartenanteilen ein einheitliches Erscheinungsbild. Schlossberg: Das Quartier zeichnet sich aus durch seine würfelförmigen, entlang des ansteigenden Hügelrückens gleichmässig verteilten Bauten. Der homogene Charakter der relativ dicht angeordneten 2- und 3-geschossigen Bauten wird durch den kleinräumigen Strassenraum noch akzentuiert. Dabei fällt auf, dass die Gebäude meist nicht direkt an der Strasse, sondern hinter Vorplätzen und eingezäunten Vorgärten stehen. Die gegen Süden gerichtete, stark begrünte Hangkante wird geprägt durch die beiden Schulhäuser und die villenartigen Wohnhäuser.

Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.