Art. 12 · Höhere Bauten
BZO Bau- und Nutzungsordnung Lenzburg · S. 6 · Original-PDF
1In den im Bauzonenplan speziell bezeichneten Gebieten (Perimeter für Höhere Bauten) sind Höhere Bauten im Rahmen eines Gestaltungsplans möglich. Die Zulässigkeit von Höheren Bauten setzt einen besonders geeigneten Standort und eine besonders hochwertige Gestaltung voraus. Die Beurteilung dieser Gestaltungspläne hat immer über das jeweilige Areal hinauszureichen und ein städtebaulich zweckmässiges Gebiet zu umfassen. Es muss ein Richtprojekt oder ein Entwicklungsrichtplan zugrunde gelegt werden, welches/r in einem qualitätssichernden Verfahren (insbesondere Wettbewerb oder Studienauf trag) unter Einbindung der Stadt erarbeitet wird. Wenn der Gestaltungsplan auf Basis eines Entwicklungsrichtplanes erarbeitet wird, ist darauffolgend für das Bauprojekt ein qualitätssicherndes Verfahren (insbesondere Wettbewerb oder Studienauftrag) durchzuführen.
2Der Gestaltungsplan stellt sicher, dass Höhere Bauten städtebaulich gut situiert und verkehrlich gut erschlossen sind und beinhaltet insbesondere:
–die städtebaulich vertretbare Gesamthöhe der Höheren Bauten, welche Rücksicht auf den baulichen, freiräumlichen und infra strukturellen Kontext der näheren Umgebung nimmt, nament lich den Schattenwurf. Die maximale Gesamthöhe beträgt 30 m bzw. 38 m gemäss Bauzonenplan,
–den Beitrag des Vorhabens zur Lesbarkeit der städtebaulichen Struktur, namentlich die Akzentuierung wichtiger Strassenund Sichtachsen und der Definition öffentlicher Räume,
–Freihaltung der Sichtverbindungen von den wichtigsten Blick punkten und Stadtzufahrten auf das Schloss,
–den Beitrag des Vorhabens zu einer guten Identifikation im Quartier,
–in der Regel den Ausschluss von Wohnnutzungen im ersten Vollgeschoss entlang der strassen- bzw. platzorientierten Fassade. 10 11 STADT LENZBURG BAU- UND NUTZUNGSORDNUNG STADT LENZBURG BAU- UND NUTZUNGSORDNUNG
3ZONENVORSCHRIFTEN 3.1 BAUZONEN
3ZONENVORSCHRIFTEN 3.1 BAUZONEN Bauzonen Ausnützungszi f fer 7) Mindestausnützung Vollgeschosse Gesamthöhe (m) 3) Fassadenhöhe 1 (m) Fassadenhöhe 2 3) Flachdach mit Attika (m) Grenzabstand klein (m) Grenzabstand gross (m) Gebäudelänge (m) Verkaufs l fäche (m²) Mindest l fäche bei Arealüberbauung (m²) Emp i fndlichkeitsstufe (ES) Lärmschutzverordnung (LSV) Weitere Zonenbestimmungen Altstadtzone A 1) – 1) 1) 1) – 1) 1) – 1) nicht zulässig III § 16 Weitere Schutzzonen WS B – L 1) – 1) 1) 1) – 1) 1) – 1) nicht zulässig III § 17 Ringzone R 1) – 4 8) 3 8) 17 14 14.5 11.5 17 14 1) 1) – 1) nicht zulässig III § 18 Spezialzone Bahnhofstrasse – Malaga SpBM 1) 1) 4 17 14.5 17 1) 1) – 1) nicht zulässig III § 19 Bahnhofszone B 2) 2) 4 17 14.5 17 1) 1) – 2) nicht zulässig III § 20 Spezialzone Gleis Nord SpGN 2) – 2) 19 – 2) 2) 2) 400 nicht zulässig III § 21 Spezialzone Aabach Nord SpAN 2) – 20.0 – – 2) 2) 2) 2) nicht zulässig III § 22 Wohn- und Arbeitszone
WA3 0.9 0.8 – 15.5 4) 11.5 4) 14 4.0 8.0 60 700 2 000 III § 24 Wohn- und Arbeitszone WA2 0.7 0.6 – 12.5 4) 8.5 4) 12 4.0 6.0 60 500 1 500 III § 24 Wohnzone W4 0.8 0.7 – 16 4) 13.5 4) 16 6.0 10.0 60 500 2 000 II 6) § 23 Wohnzone W3 0.7 0.6 – 14.5 4) 10.5 4) 14 6.0 8.0 60 500 2 000 II 6) § 23 Wohnzone W2a 0.55 – – 11.5 4) 7.5 4) 11 4.0 8.0 30 500 1 500 II 6) § 23 Wohnzone W2b 0.35 – – 11.5 7.5 11 4.0 8.0 30 500 1 500 II § 23 Arbeitszone AR2 1) – – 20.0 – – 1) 5) 1) 5) – 700 – IV § 25 Arbeitszone AR1 1) – – 15.0 – – 1) 5) 1) 5) – 700 – III § 25
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Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ÖB 1) – – 1) 1) – 1) 5) 1) 5) – – – III § 27 Spezialzone Oberrain
SpO 1) – – 12.0 – – 1) 1) – 1) – IV § 26 Grünzonen GR – – – 1) 1) – 1) 1) 1) – – – § 28
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3Zonenvorschriften 3.1 Bauzonen
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