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Art. 8 · Regelbauvorschriften

BZO Baureglement Au - Balgach - Berneck - Diepoldsau - Widnau · S. 7 · Original-PDF

WL – 2 7.5 11.5 30 – 4.5 4.5 III

Seite 7 von19 Baureglement G5 Gemeinden 1) Der grosse Grenzabstand ist auf der gegen die südliche Himmelshälfte orientierten Hauptwohnseite einzuhalten. Weist eine Baute annähernd gleichwertige Hauptwohnseiten auf, so kann die Aufteilung der Summe des grossen und kleinen Grenzabstandes auf die entsprechenden Fassaden gestattet werden 2) Hauptbauten dürfen kein Flachdach aufweisen 3) Die talseitige Fassadenhöhe ist begrenzt. Sie darf vom gewachsenen, bezw. vom abgegrabenen Terrain bis zum Schnittpunkt der Fassade mit der Dachoberkante (traufseitig) gemessen, höchstens 7.0 m in der W1 und 9.5 m in der WE betragen. 4) Max. zulässige Ausnützungsziffer für reine Wohnzwecke resp. reine gewerbliche Zwecke 5) Max. zulässige Gesamtausnützung bei gemischter Nutzung (Zweitnutzung muss mindestens der Mehrnutzung gegenüber einer reinen Wohn- oder Gewerbenutzung entsprechen). 6) Für Bauten mit Gewerbenutzung im Erdgeschoss ist die doppelte Länge zulässig, sofern eine Unterteilung mit einem eingeschossigen, gestalterisch deutlich abgesetzten Zwischenbau (max. Gebäudehöhe 6.0 m, min. Gebäudelänge 5.0 m) erfolgt und die Hauptbauten die Gebäudelänge einhalten. Wird bei Wohnbauten dadurch der ordentliche Gebäudeabstand unterschritten, so dürfen auf den sich gegenüberliegenden Fassaden keine nach Art. 11 erforderlichen Fensterflächen angeordnet werden. 7) Sofern das Erdgeschoss gewerblich genutzt wird, gilt allseitig der kleine Grenzabstand. 8) Ab 80 m Gebäudelänge sind die Fassaden optisch oder oder durch Staffelung zu gliedern 9) Kommt gegenüber Wohn- und Wohn-Gewerbe- und Kernzonen für Bauten mit einer Gebäudehöhe von über 6.0 m allseitig zur Anwendung. Erweiterte Sicherheitsabstände nach Art. 10 USG bleiben vorbehalten. 10) Gilt nur für Wohnbauten 11) zulässig sind nur unbeheizte Bauten in Leichtbauweise bis max. 10 m2 Grundfläche (inkl. Überdachungen). Interner Abstand unter den Bauten mind. 3.0 m 12) Maximaler Wohnanteil 0.15 Hinweise zu Art. 8 Regelbauvorschriften: BauG

ZoneAusnüzungs-Vollge-Gebäu-FirsthöheGebäude-Gebäude-Grenzab-Grenzab-ES
zifferschossedehöhemax.längetiefestand kleinstand gross
max.max.max.min.min. 1)
W 1 2)0.415.0 3)9.525–4.06.0II
W E0.426.5 3)10.030–4.08.0II
W 2a0.4527.511.030–4.06.0II
W2b0.528.012.035–4.57.0II
W 30.65310.514.540–5.07.5II
W 40.80413.017.050–6.09.0II
WG 20.5 4) / 0.65 5)28.012.035 6)–4.57.0 7)III
WG 30.65 4) / 0.755)311.015.540 6)–5.07.5 7)III
WG 3 a0.8 12)311.015.560 6) 8)–5.010.0 7)III
WG 40.8 4)/ 0.9 5)414.018.050 6) 8)–6.09.0 7)III
DK 2–28.013.030–3.03.0III
DK 3–310.515.040OG: 17.53.03.0III
K 3–311.015.040OG: 17.53.03.0III
K 4–414.018.050OG: 20.03.03.0III
GI a––13.0–50 6) 8)–5.010.0 9)III
GI b––17.0–– 8)–5.010.0 9)III
GI c––8.511.5– 8)–5.010.0 9)III
I––––– 8)–5.010.0 9)IV
Oe––––––5.05.0II
G––––––5.05.0II
G SCH11)–12.52.5– 11)– 11)3.0 11)–II
L–2 10)7.5 10)11.5 10)30 10)–4.54.5III
UeG–2 10)7.5 10)11.5 10)30 10)–4.54.5III
IE––––––5.05.0IV
IE R–27.512.07545.05.05.0IV
WL–27.511.530–4.54.5III

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Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.