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Art. 55 · Geltende Überbauungs- und Gestaltungspläne

BZO Baureglement der Politischen Gemeinde Thal, Ausgabe 1. Januar 2017 · S. 20 · Original-PDF

1Überbauungs- und Gestaltungspläne, die vor dem Inkrafttreten dieses Baureglementes erlassen wurden, bleiben in Kraft. Vorbehalten bleibt im Einzelfall deren Überarbeitung und Anpassung an das neue Recht.

VIII Anhang 1
Tabelle aller Höchst- und Mindestmasse
Landwirt- schaftszone/ Übriges Ge- meindegebiet Lw/ÜG – 7.50, 8.50 12.00, 15.00 50 5 5 – 4) III / III
Intensiv- erholungszone Campingplätze/ Tourismus IE C IE T 1 2 4.50 7.50 7.50 11.00 30 30 3 4 3 4 – – III III
Zone für öff. Bauten u. Anlagen OE – – – – 43) 43) – II
Gewerbe- Industriezonen/ Industriezonen GI Ia Ib – – – 13.00 11.50 18.00 16.00 14.00 18.00 60 60 100 53) 53) 63) 53) 53) 63) – – – III IV IV
Wohn-Gewerbezonen WG2 WG3 WG4 2 3 4 7.25 10.25 13.00 10.75 13.75 16.50 30 40 40 41) 51) 61) 2) 2) 2) 81, 101, 101, 0.50 0.60 0.70 III III III
Wohnzonen WE/W2a WE/W2b W3 W4 2 2 3 4 6.00 7.25 10.25 13.00 9.00 10.75 13.75 16.50 20 30 40 40 41) 41) 51) 61) – 81) 101) 101) 0.35 0.50 0.60 0.70 II II II II
Kernzonen K I K II 3 2 10.50 7.50 15.00 12.00 35 30 4 4 4 4 – 0.45 III III

Masstabelle: Die Spaltenzuordnung ist nur im Original-PDF (S. 20) verbindlich lesbar.

Max. Vollgeschosszahl Max. Gebäudehöhe Max. Firsthöhe Max. Gebäudelänge Min. Kl. Grenzabstand Min. Gr. Grenzabstand Ausnützungsziffer Lärm- empfindlichkeitsstufe Diese Zusammenstellung dient dem Überblick und Vergleich unter den verschiedenen Bauzonen. Massgebend sind die Zonenvorschriften mit den zugehörigen Abweichungsmöglichkeiten gemäss Art. 9 bis 18bis BauR. Tabelle aller Höchst- und Mindestmasse 3) Mehrlängenzuschlag nur gegenüber Wohn- und Mischzonen (W, WG, K) 2) Findet keine Anwendung bei reinen Gewerbegeschossen 1) Mehrlängenzuschlag/Mehrhöhenzuschlag 4) Gilt nur für lärmempfindliche Räume IX Anhang 2 Grafische Erläuterungen Mehrlängenzuschlag zu Art. 10 - 13

a)bei geraden Gebäuden parallel zur Grenze MZ KG MZ M = Mehrlänge L = Länge der erlaubten Gebäudeseite ohne Mehrlänge MZ = Mehrlängenzuschlag GG = Grosser Grenzabstand KG = Kleiner Grenzabstand KG KG GG MZ L M Gebäudelänge Mehrlängenzuschlag (Art. 65 BauG) zu Art. 10 - 13

b)bei abgewinkelten Gebäuden schräg zur Grenze Fh Fv Fh MZ KG GG Fv Fh MZ Fv L M Gebäudelänge Z

Die Summe aller Flächen Fv darf auf keiner Gebäudeseite grösser sein als die Summe aller Flächen Fh. M = Mehrlänge L = Länge der erlaubten Gebäudeseite ohne Mehrlänge MZ = Mehrlängenzuschlag GG = Grosser Grenzabstand KG = Kleiner Grenzabstand Fv = Flächenausgleich vorne Fh = Flächenausgleich hinten Beispiel: Geschosse in W2a zu Art. 22 Fall 1: - kein Kniestock

–kein Sockel DG GH NP UG Fall 3: - Kniestock über 1.10 m DG = VG

–Sockel kleiner 0.60 m über 1.10 m GH * unter 0.60 m * bei geneigtem Gelände siehe Art. 22 Fall 2: - Kniestock kleiner/gleich 1.10 m

–mit Sockel über 0.60 m UG = VG GH Detail: Kniestock / Dachgeschoss (DG) max. 1.10 m Dachhaut GH Fassade 1.10 max. DG G VG G m VG NP 0.60 über

VG

VG

VG

VG NP

VG

NP UG Beispiel: Attikageschoss zu Art. 22 Dachvorsprung max. 1 m Dachvorsprung 45° Attikageschoss

1. Vollgeschoss 2. Vollgeschoss Vorbaute GH massgebliche Längsfassade (ohne Vorbauten) Untergeschoss Gebäudehöhe zu Art. 24 Brüstung / Geländer GH VG 4 . 0 0 VG NP UG FH 1/2 1/2 3 . 0 0 3 . 0 0 1/2 1/2 Spezialfall Pultdach Brüstung / Geländer GH VG 3 . 5 4 VG NP UG > 0.30 m ≤ 0.30 m GH

Gebäudehöhe in Hanglagen zu Art. 24 Abs. 3 max. 45° GH zulässige 2.50m* max. Oberkante Erdgeschossfussboden max. NP über 20% mittlere Neigung * ab gewachsenem oder abgegrabenem Terrain

max. 2.50m* Oberkante Erdgeschossfussboden

NP Gebäudehöhe/Firsthöhe - Niveaupunkt (Art. 60 BauG) zu Art. 24 / 25

NP

NP . NP

FH . NP gewachsenes Terrain

NP

NP NP NP = Niveaupunkt GH = Gebäudehöhe FH = Firsthöhe Gebäudelänge zu Art. 26 1) bei einfachen Grundrissformen Gebäudelänge Hauptbaute Vorbaute Anbaute 2) bei abgesetzten, gegliederten oder anderen speziellen Grundrissformen Anbaute Vorbaute Hauptbaute Massgebende Fassade Gebäudelänge Grenzabstand zu Art. 27 Abs. 5 M G M M g r g

Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.