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Art. 5

BZO Gemeindebaureglement Schwarzenburg · S. 5 · Original-PDF

1Die Arbeitszonen sind für die Arbeitsnutzung beArbeitszonen A2, A3 stimmt.

2Wohnnutzungen sind ausschliesslich für das betriebsnotwendig an den Standort gebundene Personal zulässig.

3Für die Arbeitszone A2 gelten die Bestimmungen der Empfindlichkeitsstufe ES III.

4Für die Arbeitszone A3 gelten die Bestimmungen der Empfindlichkeitsstufe ES IV. Gemeindebaureglement (GBR) Seite 4 von 55 Marginalie Artikel, Inhalt Kommentar Art. 5

1Vorspringende Bauteile wie Balkone, VordäVorspringende Bauteile im cher, Vortreppen, Erker ragen aus der Fassade Grenzabstand heraus und nehmen gesamthaft maximal 50% der Fassadenlänge ein.

2Vorspringende Bauteile dürfen maximal 2,0 Balkonlänge ≤ 50% m in den Grenzabstand hineinragen. Art. 5

1Für die einzelnen Bauzonen gelten die folgenden baupolizeilichen Masse: Mass der Nutzung Vorbehalten bleiben die Gestaltungsfreiheit gemäss Art. 75 BauG sowie der Gestaltungsspielraum Art. 50 GBR. Bei der Beanspruchung von Kulturland sind auch die Vorgaben zur hohen Nutzungsdichte aus Art. 11c BauV zu berücksichtigen. kA (m) gA (m) GL (m)1 Fh tr (m) FH gi Fh a MLZ/ MBZ2) GZ (m) (m) VG Zone Abk. Wohnzone 1 W1 4,0 8,0 25,0 5,5 8,5 8,0 1 – – kA = kleiner Grenzabstand Vgl. Anhang 1 Art. A3 GBR. gA = grosser Grenzabstand Vgl. Anhang 1 Art. A4 GBR. GL = Gebäudelänge (vgl. Art. 12 BMBV) Fh = Fassadenhöhe (vgl. Art. 15 BMBV) Wohnzone 2 W2 4,0 8,0 30,0 7,5 10,5 10,0 2 – – Wohnzone 3 W3 5,0 9,0 36,0 10,5 14,5 13,0 3 31/14 m 0,3 Wohnzone 4 W4 6,0 11,0 40,0 14,0 18,5 16,5 4 35/14 m 0,3 Wohn- und Arbeitszone 2 WA2 4,0 8,0 35,0 7,53) 10,5 10,03) 2 30/15 m 0,35) Fh tr = Fassadenhöhe traufseitig (gilt auch für Flachdachbauten inkl. Brüstung) Wohn- und Arbeitszone 3 WA3 5,0 9,0 40,0 11,03) 15,0 13,53) 3 35/15 m 0,255) Fh gi = Fassadenhöhe giebelseitig Fh a = Fassadenhöhe Attika Wohn- und Arbeitszone Albligen WAA 5,0 - 30,0 8,5 11,5 - 2 - - Vgl. Anhang 1 Art. A1 GBR. VG = Vollgeschosse (vgl. Art. 18 BMBV) MLZ = Mehrlängenzuschlag MBZ = Mehrbreitenzuschlag Arbeitszone 2 A2 4,04) – – 14,0 - 16,5 – – - Arbeitszone 3 A3 5,04) – – 19,0 - 21,5 – – - GZ = Grünflächenziffer (vgl. Art. 31 BMBV) Kernzone K gemäss Kernzonenplanung Kernzone Albligen KA 4,0 8,0 25,0 8,5 11,5 - 2 - - Erhaltungszone ErhZ 3,0 9,0 30,0 7,5 10,5 - 2 – –

1) Anbauten werden nicht an die Gebäudelänge angerechnet. 2) Ab den angegebenen Massen erhöht sich der Grenzabstand auf den Längsseiten um 10% der Mehrlänge und um 20% der Mehrbreite. 3) Für Bauten mit gewerblicher Nutzung gilt eine Mehrhöhe von 1,0 m, sofern dies durch gewerbliche Nutzung nachgewiesen werden kann. 4) Gegenüber Zonen mit Wohnnutzung mind. 10,0 m Gemeinde Schwarzenburg • Teilrevision der Ortsplanung • Änderung Gemeindebaureglement (GBR) 8 Normativer Inhalt Hinweise 5) Bei reinen Gewerbebauten kann auf die GZ verzichtet werden. Ausgenommen hiervon ist die ZPP J/K (Art. 20 GBR).

2In den im Zonenplan Siedlung überlagernd mit «besonders hoher Nutzungsdichte» festgelegten Gebieten sind folgende minimalen Nutzungsziffern sicherzustellen:

–Kern-, Wohn- sowie Wohn- und Arbeitszonen: GFZo min. 0.6

–Arbeitszonen: ÜZ min. 0.5 Besonders hohe nutzungsdichte Weitere Masse

–zulässige Tiefe max. 2,0 m

–zulässiger Anteil des entsprechenden Fassadenabschnitts max. 50%

–Dachvorsprünge: zulässige Ausladung 2,50 m

a)vorspringende Gebäudeteile

–zulässige Tiefe max. 2,0 m

–zulässiger Anteil Fassadenlänge max. 50%

b)rückspringende Gebäudeteile

–Grenzabstand (A) min. 3,0 m

–anrechenbare Gebäudefläche (aGbF) max. 40 m2

–traufseitige Fassadenhöhe (Fh tr) max. 3,0 m

–giebelseitige Fassadenhöhe (Fh gi) max. 5,0 m

c)kleinere Gebäude

–Grenzabstand (A) min. 3,0 m

–anrechenbare Gebäudefläche (aGbF) max. 40 m2

–traufseitige Fassadenhöhe (Fh tr) max. 3,0 m

–giebelseitige Fassadenhöhe (Fh gi) max. 5,0 m

d)eingeschossige Gebäudeteile Der schonungsvolle Umgang mit unüberbauten Flächen innerhalb der Bauzone ist gestützt auf die übergeordneten Planungsgrundsätze, namentlich der Grundsatz der haushälterischen Bodennutzung (Art. 1 RPG) und der Schonung der Landschaft (Art. 3 Abs. 2 RPG) sowie das Gebot der Siedlungsentwicklung nach innen (Art. 54 Abs. 2 Bst. I BauG) sicherzustellen. Bei der Beanspruchung von Kulturland sind auch die Vorgaben zur hohen Nutzungsdichte aus Art. 11c BauV zu berücksichtigen. GFZo = oberirdische Geschossflächenziffer; vgl. Art. A11 GBR ÜZ = Überbauungsziffer, vgl. Art. 30 BMBV vgl. Anhang Art. 10 BMBV (gilt sowohl für den Gebäude- als auch für den Grenzabstand)

Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.