Art. 12
BZO Gemeindebaureglement Schwarzenburg · S. 9 · Original-PDF
1Die Weilerzone dient der Erhaltung der landwirtInnerhalb landwirtschaftlicher Kleinsiedlungen erlaubt die Zone eine grosszügigere Nutzung innerhalb der bestehenden Gebäude als dies in der Landwirtschaftszone möglich ist. Weilerzone WeZ schaftlich geprägten Kleinsiedlungen und deren massvollen Entwicklung.
2Landwirtschaftliche Bauten und Nutzungen sind zulässig. Sie richten sich nach den Bestimmungen der Landwirtschaftszone (Art. 11 GBR).
3Wohnnutzungen sowie mässig störende Gewerbeund Dienstleistungsnutzungen sind zulässig, soweit sie sich in bestehende Gebäude integrieren lassen. Umnutzungen sind nur zulässig, sofern sie keine landwirtschaftlichen Ersatzbauten zur Folge haben. Wohnraum kann nur in Bauten geschaffen werden, welche bereits eine Wohnung aufweisen.
4Abbruch und Wiederaufbau sind zulässig.
5Sofern innerhalb des bestehenden Volumens keine geeigneten Raumreserven vorhanden sind, sind einmalige Erweiterungen im Umfang von max. 30% der bestehenden BGF zulässig.
6Der Dachausbau ist zulässig, wenn sich die Räume in gestalterisch befriedigender Weise belichten lassen.
7Neue unbewohnte An- und Nebenbauten sind zugelassen, sofern sie sich dem Hauptgebäude gestalterisch unterordnen.
8Das traditionelle Erscheinungsbild der Bauten und der ortsprägende Charakter der Aussenräume sind zu wahren. Es gelten die Gestaltungsgrundsätze gemäss Anhang III GBR.
9Bei Bauvorhaben und bei der Umgestaltung von Aussenräumen wird eine Voranfrage bei der Gemeinde empfohlen. 10Es gelten die Bestimmungen der Empfindlichkeitsstufe ES III. Immissionen und Störungen aus der Landwirtschaft sind zu dulden. Art. 12
1Die Grünflächenziffer ist das Verhältnis der Grünflächenziffer anrechenbaren Grünfläche zur anrechenbaren Landfläche. Als anrechenbare Grünflächen gelten natürliche und/oder bepflanzte Bodenflächen eines Grundstückes. Begrünte, wasserdurchlässige Abstellflächen für Fahrzeuge werden zu 50% angerechnet. Begrünte Dachflächen werden zu 20% angerechnet. Gemeinde Schwarzenburg Gemeindebaureglement, Juli 2010 48
Anhang II Anhang II Sachregister Das Sachregister hat nur orientierenden Charakter. Darin fehlende Hinweise entbinden nicht von der Kenntnis und Einhaltung der Vorschriften. Abkürzungen
BauG Kantonales Baugesetz vom 9.6.1985
BauV Kantonale Bauverordnung vom 6.3.1985
BewD Kantonales Baubewilligungsdekret vom 22.3.1994
EGzZG Kantonales Einführungsgesetz zum ZGB vom 28.5.1911
EnG Kantonales Energiegesetz vom 14.5.1981
GBR Gemeindebaureglement
GBV Gemeindebauverordnung
KEnV Kantonale Energieverordnung vom 13.1.2003
KWaG Kantonales Waldgesetz vom 5.5.1997
KWaV Kantonale Waldverordnung vom 29.10.1997
LSV Eidgenössische Lärmschutzverordnung vom 15.12.1986
NHG Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz vom 1.7.1966
NSchG Kantonales Naturschutzgesetz vom 15.9.1992
NSchV Kantonale Naturschutzverordnung vom 10.11.1993
RPG Eidgenössisches Raumplanungsgesetz vom 22.6.1979
SG Kantonales Strassengesetz vom 4.6.2008 SV Kantonale Strassenverordnung vom 29.10.2008
StoV Eidgenössische Stoffverordnung vom 9.6.1985
WaG Eidgenössisches Waldgesetz vom 4.10.1991
WBG Kantonales Wasserbaugesetz vom 14.2.1989
Bezugsquellen
Erlasse der Gemeinde Gemeindeverwaltung Schwarzenburg oder www.schwarzenburg.ch Download
Erlasse des Kantons Bern Staatskanzlei Bern oder www.sta.be.ch/belex
Erlasse des Bundes Eidg. Drucksachen- und Materialzentrale EDMZ Bern oder www.admin.ch/ch/d/sr/sr Gemeinde Schwarzenburg Gemeindebaureglement, Juli 2010 49
Anhang II Stichwortverzeichnis
Gemeinde Kanton Bund Abstellplätze für Fahrzeuge
49 ff. BauV Altlasten-Verdachtsfläche Kataster Amphibienlaichgebiet An- und Nebenbauten
17GBR Arbeitszone 5 / 3 GBR Archäologisches Schutzgebiet
59GBR Attikageschoss
50GBR Aussenraumgestaltung
53GBR Ausnützungsziffer
93BauV Baubewilligungspflicht
4BewD Baudenkmäler
85GBR, Bauinventar Bauernhofzone
10GBR Baugestaltung
45GBR Baugesuch
10 ff. BewD Bäume /Baumgruppen Bauzonen 2 - 15 GBR
22GBR Bauweise, annähernd geschlossen Behinderte (Berücksichti-
22, 23 BauG 85-88 BauV Bewilligungsfreie Bauvorhaben gung bei Bauvorhaben)
5BewD Dachaufbauten
49GBR Dachausbau
48GBR Dachform
47GBR Dachgestaltung
52GBR Empfindlichkeitsstufe 2 3 13 GBR
43 ff. LSV Energie
56GBR EnG, KEnV Energiekollektoren
6BewD
Erhaltenswerte Baute
58GBR, Bauinventar 10a-10c BauG Erhaltungszone
6GBR Erschliessungsgrundsätze
7BauG Fahrradabstellplätze
54a BauV Firstrichtung
46GBR Flachdachbegrünung
51GBR Fliessgewässer Fördermassnahmen Landschaft Gebäudeabstand
21GBR Gemeinde Schwarzenburg Gemeindebaureglement, Juli 2010 50
Anhang II
Gemeinde Kanton Bund Gebäudehöhe
16GBR, Anhang I Gebäudelänge
16GBR, Anhang I Geltungsbereich
1GBR Geschosszahl
16GBR, Anhang I Gewässer, Ufervegetation
12,17 NSchV Anhänge 4.3, 4,5 StoV Gewässerabstand
24GBR,
11BauG, 48 Anhang I WBG Grenzabstand 17 - 20 GBR, Anhang I Grundwasserschutzzone Schutzzonenpläne und Reglemente Grünzone
9GBR
79BauG Hecke
27-28 Anhänge NSchG, 4.3, 4,5 StoV
16NSchV Kernzone
4GBR Landschaftsschutzgebiet
64GBR Landschaftsschongebiet
63GBR Landwirtschaftszone
11GBR 80 ff. BauG 16 ff. RPG, 24 ff. RPG Lebensräume
65GBR Mehrhöhe
16GBR, Anhang I Nachbarrecht, privates
79 ff. EGzZGB Näherbaurecht
21GBR Naturgefahren 60 / 61 GBR Ortsbildschutzgebiet
57GBR Parkplätze
49-56 BauV Pflanzabstand Anhang IV 79 ff. EGzZGB,
73SBG 57 SV Planungsausgleich
69GBR 142 BauG Raumhöhe und -grösse
67BauV Reklame
55GBR Reptilienstandorte
67GBR Gemeinde Schwarzenburg Gemeindebaureglement, Juli 2010 51
Anhang II
Gemeinde Kanton Bund Schützenswerte Baute
58GBR, 10a-10c Bauinventar BauG Spielplätze und -felder
15BauG, 42-48 BauV Strafen
70GBR 50-52 BauG, 108 BauV Strassenabstand
80SG Terrainveränderung
54GBR Trockenstandorte Art. 12
1Die touristische Naherholungszone ist bestimmt für Bauten und Anlagen der Naherholung, wie den bestehenden Gastwirtschaftsbetrieb, Parkierungsflächen für Besucher sowie Aufenthaltsbereiche, Tiergehege, Spiel- und Mehrzweckplätze. Touristische Naherholungszone «Schwarzwasserbrücke» (TNZ)
2Für die baupolizeilichen Masse gelten die Bestimmungen der Zone WA2. Gemeinde Schwarzenburg • Teilrevision der Ortsplanung • Änderung Gemeindebaureglement (GBR) 17 Normativer Inhalt Hinweise
3Erschliessungs-, Parkierungs- und Spielflächen sind mit einem sickerfähigen Belag zu versehe.
4Auf eine gute Integration der Bauten und Anlagen in die Landschaft ist besonders zu achten.
5Es gelten die Vorschriften der ES III.
Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.