Art. 1 · Zweck
BZO Baureglement Romanshorn · S. 2 · Original-PDF
1 Allgemeine Bestimmungen II Zonenvorschriften A Allgemeines B Bauzonen C Landwirtschaftszonen D Schutzzonen E Uberlagernde Zonen III Bauvorschriften A Massvorschriften B Ausstattung C Weitere Bauvorschriften IV Gestaltungsvorschriften A AllgemeineVorschriften B Umgebungsgestaltung V Ubergangs- und Schlussbestimmungen VI Anhänge A Skizzen zur Masstabelle (Art. 5) 1 ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN Die Politische Gemeinde Romanshorn (nachfolgend Stadt) erlässt, gestützt auf §4 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) und §10 des kantonalen Gesetzes zum Schutz und zur Pflege der Natur und der Heimat (TG NHG), das nachstehende Baureglement. Art. 1 Das Baureglement ordnet, in Verbindung mit dem Zonenplan, ergänzend zu den Vorschriften des Bundes und des Kantons, das Planungs- und Bauwesen sowie den Schutz von Natur- und. Kulturobjekten fürdas gesamte Gebiet der Stadt. Zweck Zuständigkeit Art. 2 Der Vollzug dieses Reglements sowie die Anwendung der im Aufgabenbereich der Stadt liegenden eidgenössischen und kantonalen Vorschriften, obliegen dem Stadtrat. Er ist zuständige Gemeindebehörde im Sinne des Planungs- und Baugesetzes und entscheidet mit Ausnahme der in Absatz 2 erwähntenFälle. Der Stadtrat überträgtdie folgenden Aufgaben und Befugnisse an die Baukommission: a) Verhandlung, Vorbereitung und Vollzug aller Geschäfte, die Baupolizeifragen betreffen; b) Zuständigkeit fürBaubewilligungsverfahren als oberste Gemeindebehörde im Sinne von §28 Ziff. 1 VRG über Gesuche ohne grundsätzliche Bedeutung oder bei klarer Rechtslage, sofern keine Einsprache erhoben wurde; c) Delegation von vorbereitenden.Aufgaben an die Bauverwaltung. Der Stadtrat, die Baukommission und die eingesetzten Organe sind jederzeit berechtigt, zur Handhabung der baupolizeilichen Vorschriften Grundstücke, Gebäude und Baustellen zu betreten. ZurVorbereitung und Durchführung von Planungsmassnahmen kann der Stadtrat besondere Kommissionen bilden und aussenstehende Fachleute beiziehen. Dringliche Anordnung Art. 3 Der Präsident der Baukommission ist befugt, in dringenden Fällen, gestützt auf §115 PBG, verbindliche, einstweilige, baupolizeiliche Anordnungen zu treffen. Diese sind innert 20 Tagen durch die Baukommission zu überprüfen. II ZONENVORSCHRIFTEN A Allgemeines Zoneneinteilung Art.4 Im Rahmennutzungsplan, welcher die beiden Pläne «Zonenplan»und «Schutzplan»umfasst, wird das Gemeindegebietfolgenden Zonen zugewiesen1: Bauzonen W1 Wohnzone eingeschossiger Erscheinung (§5 PBV) W2 Wohnzone zweigeschossiger Erscheinung (§5 PBV) W3 Wohnzone dreigeschossiger Erscheinung (§5 PBV) W4 Wohnzone viergeschossiger Erscheinung (§5 PBV) AG Arbeitszone Gewerbe Al Arbeitszone Industrie GH Gewerbezone Hafen AGb Arbeitszone Gartenbau WA2 Wohn- und Arbeitszone zweigeschossiger Erscheinung (§7 PBV) WA3 Wohn- und Arbeitszone dreigeschossiger Erscheinung (§7 PBV) WA4 Wohn- und Arbeitszone viergeschossiger Erscheinung (§7 PBV) Wz Weilerzone (§6 PBV) K Kernzone (§7 PBV) oeBA Zone füröffentliche Bauten und Anlagen (§9 PBV) Fh Freihaltezone(§ 10 PBV) TF Touristik- und Freizeitzone H Hafenzone KG Kleingartenzone Vi Verkehrsflache innerhalb der Bauzone (ohne Bahn)- NICHT GENEHMIGT ENTSCHEIDNr. 45' vom ^.KS.^oZt Landwirtschaftszonen Lw Landwirtschaftszone (§11 PBV)
1Zonenkatalog gemässBeilage 2.4 der Erläuterungenzum PBG vom 2. Juni 2015. II ZONENVORSCHRIFTEN Schutzzonen (ausserhalb der Bauzonen) Ls Landschaftsschutzzone (§13PBV) Ns Naturschutzzone (§14 PBV) NsWa Naturschutzzone im Wald NsGe Naturschutzzone im Gewässer Uberlagernde Zonen AF Zone fürarchäologischeFunde (§18 PBV) Os Ortsbildschutzzone (§19 PBV) Bs Baumschutzzone GF Gefahrenzone (§21 PBV) LärmvorbelasteteZonen gemässLSV GP Zonen mit Gestaltungsplanpflicht (§20 PBV) EG besondere Anforderungen Erdgeschoss PE Zone mit publikumsorientierter Erdgeschossnutzung II ZONENVORSCHRIFTEN Zonenart Gr abs nzGesamthöhe Fassadenhöhe3' inda' (GH) max. (FH) max. [ml_ klein gross [mL [m] W1 W2 W3 W4 AG A|2) GH AGb WA2 WA3 WA4 Wz 1 unterirdische Baute /I An-/ Nebenbaute "
1Unterniveaubaute (min. 20cm erd- ' überdeckt) Hauptbaute aa a a aa versisgelt ^Jachfolgende Abbildungen spezifizieren den Anhang 2 zur Interkantonalen Vereinbamng überdie HarmoniFlachdach mit Attika Flachdach nicht begehbar Ü^ 2 ^- £ 1 S LQ ü-^. OK Rohbau Vollgeschoss z: a LU
Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.