Art. 24 · Inkrafttreten, Übergangsbestimmungen
BZO Baureglement Gemeinde Neckertal · S. 2 · Original-PDF
15 Anhang: • Weitere massgebende Grundlagen 17 • Naturgefahren 20 Gemeinde Neckertal Baureglement 3 Baureglement
Der Gemeinderat Neckertal erlässt nach Art. 2 und 7 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht (Baugesetzes, sGS 731.1), Art. 102 Abs. 1 lit. b des Strassengesetzes (sGS 732.1) sowie gestützt auf Art. 5 und Art. 136 lit. g des Gemeindegesetzes (sGS 151.2) folgendes Baureglement: Der Gemeinderat Neckertal erlässt nach Art. 2 und 7 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht (Baugesetzes, sGS 731.1), Art. 102 Abs. 1 lit. b des Strassengesetzes (sGS 732.1) sowie gestützt auf Art. 5 und Art. 136 lit. g des Gemeindegesetzes (sGS 151.2) folgendes Baureglement:
1Allgemeine Bestimmungen Art. 24 Inkrafttreten, Übergangsbestimmungen
1Dieses Baureglement tritt mit der Genehmigung durch das kantonale Baudepartement in Kraft und hebt folgende Baureglemente mit Ausnahmen auf: Brunnadern vom 25.01.1995; nicht aufgehoben wird: Art. 26 Ortsbildschutz Mogelsberg vom 03.10.1997 mit Ergänzungen vom 27.04.2001; nicht aufgehoben werden: Art. 18 Schutzgebiete / Schutzobjekte Art. 19. Naturschutz und Landschaftsbild Art. 20 Heimatschutz St.Peterzell vom 14.11.1996 (vollständige Aufhebung)
2Die zur Zeit des Inkrafttretens noch nicht rechtskräftig erledigten Baugesuche sind nach den Vorschriften dieses Reglements zu behandeln. vom: 29.01.2024bis08.03.2024 Vom Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St.Gatlen genehmigt am:J Uo vom: 27.11.2023 bis 27.12,2023 DerAmtfcleiter: Ralph Etter Öffentliche Auflage Dem fakultativen Referendum unterstellt ^' ^Ci Die Genehmigung der Änderung umfasst den neuen Absatz 4 des Artikels 2. Vom Gemeinderat Neckertal beschlossen am: 22.08.2023 sig. Ueli Strauss Der Gemeindepräsident Die Ratsschreiberin k»ü— 1^-1, Vom Baudepartement des Kantons St.Gallen genehmigt am: 05.11.2010 Der Leiter des Amts für Raumentwicklung und Geoinformation: Dem fakultativen Referendum unterstellt vom: 27.08.2010 bis: 27.09.2010 Nachtrag zum Baureglement vom: vom: Mit Ermächtigung sig. VreniWild Öffentliche Auflage Vom Gememderat Neckertal beschlossen am: 15.04,2010/24.06.2010 Die Gemeindepräsidentin: Gemeinde Neckertal Baureglement ^ 06.07.2010 11.05.2010 Petra Schneltmann sig, Andreas Lusti bis: 10.06,2010 bis: 05.08.2010 Der Gemeinderatsschreiber: Gemeinde Neckertal Baureglement 17 Anhang Gemeinde Neckertal Baureglement 18 Weitere massgebende Grundlagen Ausser dem Baureglement enthalten insbesondere die nachstehenden Erlasse gültige Vorschriften für das Bauwesen und sind ebenfalls zu beachten: Eidgenössische Erlasse • Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB); SR 210 • Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG); SR 700 • Raumplanungsverordnung (RP); SR 700.1 • Bundesgesetz über den Umweltschutz (USG); SR 814.01 • Lärmschutzverordnung (LSV); SR 814.41 • Luftreinhalteverordnung (LRV); SR 814.318.142.1 • Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV); SR 814.011 • Verordnung über Belastung des Bodens (VBBo); SR 814.12 • Technische Verordnung über Abfälle (TVA); SR 814.600 • Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (GSchG); SR 814.20 • Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG); SR 451 • Bundesgesetz über den Wald (WaG); SR 921.0 • Vorschriften der SUVA über Hoch- und Tiefbauten Kantonale Erlasse • Gesetz über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht (Baugesetz, BauG); sGS 731.1 • Strassengesetz (StrG); sGS 732.1 • Strassenverordnung ( StrV); sGS 732.11 • Gesetze und Verordnungen zur eidgenössischen Gewässerschutzgesetzgebung (GSchVG); sGS 752.2 • Gesetz über die Gewässernutzung (GNG); sGS 751.1 • Wasserbaugesetz (WbG); sGS 734.11 • Verordnung über den Materialbezug aus öffentlichen Gewässern (VMat); sGS 751.13 • Gesetz über den Feuerschutz mit Ausführungserlassen (FSG); sGS 871.1 • Naturschutzverordnung; sGS 671.1 • Gemeindegesetz (GG); sGS 151.2 • Enteignungsgesetz (EntG); sGS 735.1 • EG zur eidgenössischen Waldgesetzgebung; sGS 651.1 • Gastwirtschaftsgesetz (GWG); sGS 553.1 • Gesetz über die Verwaltungsrechtpflege (VRP); sGS 951.1 • Energiegesetz (EnG); sGS 741.1 • Energieverordnung (EnV); sGS 741.11 • Grossratsbeschlüsse zur Umweltschutzgesetzgebung (Lärmschutz-, Luftreinhalteverordnung) • Gesetz über die Abgeltung ökologischer Leistungen (GAöL); sGS 671.7 • Verordnung betreffend den Schutz von Naturkörpern und Altertümern; sGS 271.51 Gemeinde Neckertal Baureglement 19 Kommunale Erlasse • Schutzverordnung • Abwasserreglement • Wasserreglement • Gebührentarif Normen Für die Dimensionierung, Berechnung und Ausstattung von Bauten und Anlagen sind folgende Normen als Richtlinie zu beachten: • SN 592 000 Liegenschaftsentwässerung • SN 640 065 Leichter Zweiradverkehr; Abstellanalgen, Bedarfsermitlung • SN 640 281 Angebot an Parkfeldern für Personenwagen • SN 640 291a Parkieren: Anordnung und Geometrie der Parkierungsanlagen • SIA 118 Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten • SIA 180 Wärme- und Feuchteschutz im Hochbau • SIA 181 Schallschutz im Hochbau • SIA 190 Kanalisation • SIA 183 ff Div. Brandschutznormen im Hochbau • SIA 380/1 Thermische Energie im Hochbau • SIA 380/4 Elektrische Energie im Hochbau • SIA 500 Hindernisfreie Bauten • bfu Sicherheitsempfehlungen der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung • VKF Brandschutznorm (Vereinigung kantonaler Feuerversicherungen) • Wegleitung "Objektschutz gegen gravitative Naturgefahren" • Wegleitung "Objektschutz gegen meteorologische Naturgefahren" Gemeinde Neckertal Baureglement 20 Naturgefahren Für die einzelnen Gefahrengebiete gelten folgende Vorschriften: a) Gefahrengebiet 1 (erhebliche Gefährdung): Bestehende Bauten und Anlagen dürfen unterhalten und zeitgemäss erneuert werden. Weitergehende Massnahmen wie
z.B. die Pflicht zur Ausführung von Objektschutzmassnahmen bleiben vorbehalten. Die Erstellung von Bauten und Anlagen, Ersatzbauten und Erweiterungen sind untersagt. Ausgenommen sind standortgebundene Infrastrukturanlagen wie Wanderwege und dergleichen. b) Gefahrengebiet 2 (mittlere Gefährdung): Bestehende Bauten und Anlagen dürfen unterhalten und zeitgemäss erneuert werden. Bauliche Veränderungen, die darüber hinaus gehen wie Umbauten, Erweiterungen, Ersatzbauten und Neubauten sind nur zulässig, wenn für das Bauvorhaben die notwendigen Objektschutzmassnahmen getroffen werden. c) Gefahrengebiet 3 (geringe Gefährdung): Umbauten, Erweiterungen, Ersatzbauten und Neubauten sind zulässig. Für öffentliche Bauten und Anlagen sowie besondere Bauvorhaben wie Bauten für grosse Menschenansammlungen, mit hohen Sachwerten oder hohem Folgeschadenpotenzial sind die Objektschutzrichtlinien verbindlich. Für die übrigen Bauten und Anlagen gelten die Objektschutzrichtlinien als Empfehlung. d) Gefahrengebiet 4 (Restgefahr): Für sensible Objekte wie Spitäler, Heime, Schulen, Ver- und Entsorgungsanlagen, Industriebetriebe sind spezielle Massnahmen zu prüfen. e) Bei Bauvorhaben, die ausserhalb des Gefahrenkartenperimeters liegen, ist die Gefahrenhinweiskarte zu beachten. Weist diese auf eine Gefährdung hin, ist im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens eine objektbezogene Beurteilung vorzunehmen. Die Objektschutzrichtlinien sind verbindlich. f) Sämtliche Terrainveränderungen in den Gefahrengebieten 1 und 2 sind bewilligungspflichtig. In den übrigen Gefahrengebieten bestimmt sich die Bewilligungspflicht nach Art. 78 lit. g BauG bzw. Art. 19 Abs. 2 BauR.
Original-Wortlaut, automatisch extrahiert und typografisch neu gesetzt. Massgeblich ist die amtliche Publikation der Gemeinde. Assistenzdaten, keine Rechtsauskunft.